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Fachverkäuferin/Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk –

Schwerpunkt Bäckerei

Allgemeines

Die Dauer der Ausbildung umfasst drei Jahre. Mit entsprechender Leistung und nach Zustimmung des Betriebes kann sie aber auch verkürzt werden. Die Ausbildung ist im dualen System organisiert. Das bedeutet, dass die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet.

An der beruflichen Schule werden fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert sowie die allgemeine Bildung gefördert.

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Unterricht an der Käthe-Kollwitz-Schule

Unser Unterricht findet alle drei Wochen im Block von Montag bis Donnerstag statt und gliedert sich in einen allgemeinen und berufsbildenden Teil. Der allgemeinbildende Unterricht besteht aus den Fächern Deutsch sowie Politik und Wirtschaft.

Der berufsbezogene Unterricht wird nicht mehr in Fächer, sondern in sogenannte Lernfelder gegliedert. Diese orientieren sich an realen betrieblichen Handlungssituationen. Bei der Erarbeitung der Lerninhalte wird die selbständige Arbeitsweise der Schüler und Schülerinnen besonders gefördert. Zur Veranschaulichung des Unterrichts finden Projekte und Exkursionen statt.

Lernfelder in der Grundstufe

  • Unterweisen eines neuen Mitarbeiters/ einer neuen Mitarbeiterin
  • Herstellung einfacher Teige/ Massen
  • Gestalten, Werben, Beraten und Verkaufen
  • Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen

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Lernfelder in der Fachstufe I

  • Verkauf aktiv gestalten (z. B. Fragetechniken, Kundengruppen, Mengen-empfehlungen)
  • Waren kundenorientiert verkaufen (z. B. allgemeine Information der Kunden über die Backwaren, Warenbestellung, Regal- und Thekenbelegung)
  • Speisen herstellen und anrichten (z. B. Produktion von Salatvariationen, Snacks, dekoratives Anrichten und Garnieren)
  • Produkte verkaufsfördernd präsentieren (z. B. Verpackungstechniken)

Lernfelder in der Fachstufe II

  • Besondere Verkaufssituationen gestalten (z. B. Umgang mit Reklamationen oder Diebstahl)
  • Waren fachlich fundiert verkaufen (z. B. ausführliche Fachberatung bezogen auf bestimmte Personengruppen)
  • Gerichte herstellen und anrichten (z. B. Toastvariationen, Teig- und Eierspeisen)
  • Gerichte und Getränke präsentieren und Servieren
  • Umsatz und Kundenbindung durch Verkaufsaktionen fördern (z. B. Planen und Durchführen von Verkaufsaktionen

Abschluss der Ausbildung

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Zum Erwerb des Abschlusses findet eine schriftliche und praktische Prüfung statt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein nächst höherer Bildungsabschluss (z.B. Mittlerer Bildungsabschluss) erworben werden.

Künftige Arbeitsplätze finden sich vorwiegend in Bäckereien (Familien- und Großbäckereien) und Einzelhandelsgeschäften. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten in der Gastronomie, vorrangig im Verpflegungsbereich bei Catering-Unternehmen oder in der Hotellerie.

Weiterbildung

Es gibt verschiedene Angebote zur Aufstiegsweiterbildung (z. B. Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandel, Handelsfachwirt/ in, Handelsbetriebswirt/in). Auch der Schritt in die Selbständigkeit ist möglich, z. B. die Gründung eines Betriebes im Lebensmitteleinzelhandel.

S. Behle, B. Weirich  im März 2010

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