4-wöchiges Betriebspraktikum in Arcachon/ Aquitaine und Marburg/ Hessen
Das Austauschprogramm beginnt mit dem Besuch der französischen Austauschschülerinnen in Wiesbaden und Marburg, welcher im Monat Oktober stattfindet und mit einem Intensivkurs Deutsch beginnt. Der Sprachkurs wird von einem Sprachlehrer geleitet. An ihm nehmen sowohl die französischen SchülerInnen als auch die deutschen SchülerInnen im Tandem teil.
Während des Aufenthaltes in Hessen gibt es ein ausbildungsbezogenes Besichtigungsprogramm. Neben dem Besuch des Weingutes Schloss Johannisburg stehen unter anderem die Besichtigung eines Brauhauses, einer Sektkellerei sowie Hotelbesichtigungen auf dem Programm.
Die deutschen SchülerInnen verbringen die erste Woche gemeinsam mit den französischen Gästen. Für die Teilnahme am Sprachkurs und am kulturellen Programm werden sie in der Regel von den Ausbildungsbetrieben frei gestellt.
Nach Abschluss des Sprachkurses beginnt das Betriebspraktikum in den Praktikumsbetrieben in Wiesbaden und Marburg.
Wie in Hessen beginnt der Aufenthalt in Arcachon mit einem Intensivkurs Französisch, an dem die deutschen SchülerInnen mit den französischen SchülerInnen im Tandem unter der Leitung eines erfahrenen Sprachlehrers teilnehmen. Der Sprachkurs findet in der ersten Woche in der Partnerschule - dem Lycée Condorcet in Arcachon- statt.
Das kulturelle Programm in Frankreich bietet neben dem Besuch eines Weingutes im Bordeaux und der Teilnahme an einer Weinprobe auch die Besichtigung einer Austernzucht mit einer "degustation" von Meeresfrüchten. Außerdem lernen die deutschen AustauschteilnehmerInnen die Hafenstadt Bordeaux, die Weinstadt Saint Emilion und den Ferienort Arcachon mit den entsprechenden touristischen Sehenswürdigkeiten kennen.
Wie in Deutschland beginnt das Betriebspraktikum in den französischen Betrieben nach Abschluss des Sprachkurses.
Während des Aufenthaltes in Arcachon wird die deutsche Gruppe von einem Lehrteam der beider Schulen betreut. Bei Verständigungsproblemen im Betrieb oder anderen „Sprachbarrieren" hilft der sog. Sprachbegleiter, der während der gesamten Zeit des Austauschs zur Verfügung steht und die Gruppe auch bei den zahlreichen Exkursionen und Betriebsbesichtigungen begleitet.
Am Ende des Praktikums werden die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse anhand einer Checkliste individuell abgeprüft und im Gespräch mit dem Ausbilder und dem Auszubildenden ergänzt.
Die Auszubildenden verpflichten sich, einen Praktikumsbericht anzufertigen, in dem sie die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse protokollieren. Außerdem ist ein Gruppenbericht über den Verlauf des Praktikums zu erstellen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums wird den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ein Zertifikat ausgestellt und der Ausbildungsabschnitt im "Europass Mobilität" (link: Zertifizierung) dokumentiert.