Projektbeschreibung

Projektverlauf

Die Studierenden der Fachschule haben den Schwerpunkt "Europa" und "interkulturelle Erziehung" gewählt. Sie sind zum Zeitpunkt des Praktikums im zweiten von insgesamt drei Ausbildungsjahren, ein erstes Praktikum haben sie bereits hierzulande absolviert und Erfahrungen in interkulturellen Einrichtungen gesammelt. In diesen wird ihnen meist sehr deutlich, wie schwierig die Integration von ausländischen Kindern ist, sie erfahren, dass es keine Konzepte gibt und verbindlichen Curricula gibt, um die Kinder wirklich einzubinden.

Zudem haben sich die Studierenden mit dem Thema "Kinderbetreuung in Europa" auseinandergesetzt und sich mit europäischen Kulturen beschäftigt.

Das Praktikum, das im Herbst nach Beginn des zweiten Ausbildungsjahres beginnt, ist integraler Bestandteil der Erzieher/innenausbildung. Im Schwerpunkt "Interkulturelle Erziehung" setzen sich die Studierenden im fächerübergreifenden Unterricht mit den Fragestellungen auseinander, die sich aus dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in unserer Gesellschaft ergeben. Für die interkulturelle Praxis bedeutet dies, dass einige Studierende, die den Auswahlkriterien entsprechen, das zweite 6-Wochen-Praktikum in einer Einrichtung im europäischen Ausland absolvieren. Die anderen Studierenden der Klasse werden in interkulturell orientierten deutschen Einrichtungen arbeiten.

Die Kosten für Fahrt und Unterbringung während des Auslandsaufenthaltes werden weitgehend durch Stipendien gedeckt, die im Rahmen des europäischen Aktionsprogramms "Leonardo da Vinci" beantragt werden.

Projektplan für das Mobilitätsprojekt 2013:

August- Dezember 2012
Einwahl in die Klasse mit dem Schwerpunkt "Interkulturelle Bildung und Europa" an der Fachschule für Sozialpädagogik;
Schriftliche Bewerbung der Studierenden, Bewerbungsgespräche und Auswahl nach festgelegten Kriterien
Teamsitzungen zur Weiterentwicklung des fächerübergreifenden Curriculums; Vorbereitende Gespräche mit den aufnehmenden Partnereinrichtungen in Tampere, Riga, Schweden, Alicante und Valencia, gemeinsame Zielformulierungen; Absprache über Praxisbegleitung, Terminierung der Maßnahme.
Beginn der sprachlichen, inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung im fächerübergreifenden Unterricht.
Teilnahme der Studierenden an einer eintägigen Informationsveranstaltung - Präsentation des im Jahre 2010 geförderten Mobilitätsprojektes; Einholung der Absichtserklärungen der Partnereinrichtungen.
Einrichtung eines Internet gestützten Kommunikationsforums; Antragsformulierung

Januar 2013
Eingabe des Projektantrages in die Datenbank

Januar - Juli 2013
Inhaltliche, sprachliche und organisatorische Vorbereitung der Mobilitätsmaßnahme im fächerübergreifenden Unterricht; insbesondere in Sozialpädagogische Konzepte und Strategien, Politik, Spielerziehung, Kinder- und Jugendliteratur, AV-Medien sowie in Fremdsprachen

Mai - Juli 2013
Endgültige Formulierung der vertraglichen Vereinbarungen bzw. Verpflichtungserklärungen zwischen der Fachschule für Sozialpädagogik, den Partnereinrichtungen und den Auslandspraktikantinnen; Unterzeichnung der Verträge durch die verschiedenen Vertragsnehmer

Juni 2013
4-tägiges "City-Bound" Seminar in Köln zur Vorbereitung auf die Mobilitätsmaßnahme begleitet von 2 Lehrerinnen der Fachschule und zwei Fachkräften für Erlebnispädagogik der BSJ

September - Oktober 2013
Überprüfung der Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen; Sicherstellung der Unterbringung der Auslandspraktikantinnen in Gastfamilien bzw. im Studentenwohnheim; Beantragung einer Abschlagszahlung(80%) durch Mittelabruf; sofortige Auszahlung der Beträge an die Auslandspraktikantinnen.
Ggf. Sprachintensivkurs Spanisch an der VHS der Stadt Marburg und privat organisierter Finnisch-, Lettisch- und Schwedischkurs

Oktober - Dezember 2013

Durchführung der 6-wöchigen Mobilitätsmaßnahme in Finnland, Schweden, Spanien und Lettland, Anleiterbesuch durch Lehrkräfte der Käthe-Kollwitz-Schule nach einer 3-wöchigen Einarbeitungsphase

Dezember 2013
Nachbereitung des Praktikums, Abrechnung, Reflexion, Evaluation und Präsentation vor der Schulgemeinde, Presseveröffentlichungen

Januar 2014
Abgabe der schriftlichen Praktikumsberichte, Beratungsgespräche zwischen Auslandspraktikantinnen und Praxisbetreuern, schriftliche Rückmeldung der Praktikanten an ihre Praxisstellen, Erstellung des sachlichen und rechnerischen Abschlussberichtes für die Nationale Durchführungsstelle; Verbreitung der Projektergebnisse