"Starke LehrerInnen und Lehrer -
starke Schülerinnen und Schüler"

Ziel: Teilzertifikat: "Sucht- und Gewaltprävention"

Donnerstag, 9.2.06 Programmpunkt Raum
13.00 Unterrichtsende
13.15 Imbiss (Suppe o.ä.) Restaurant A
14.00 Einstimmungsaktivität ("Zur Ruhe Kommen") A 15
14.15 Begrüßung, evtl. Szenisches Spiel A 15
14.30 Fachvortrag: Frau Sichart-Hartmann A 15
16.00 Kaffeepause (Kuchen) Restaurant A
16.30 "Schatzsuche":
Feststellen der eigenen Ressourcen
Treffpunkt und Einwahl A 15
17.30 Präsentation der Ergebnisse A 15
ab 18.00 gemütlicher Ausklang (gesunder Schluck und herzhafte Beilage) Restaurant A



Freitag, 10.2.06

8.00 Gesundes und genussvolles Frühstück Restaurant A
9.00 Vorstellung der Fachworkshops und Einwahl A 15
9.30 - 12.30 6 Fachworkshops
Theorieinput und angeleitete Übungen
siehe Plan
12.30 Mittagessen Restaurant A
13.30 Bewegungsaktivität Restaurant oder Schulhof A
13.45 – 15.00 Abteilungskonferenzen: Kleingruppenbildung im Rahmen der Abteilungen
Aufgabenstellung: Wie können wir unsere Arbeitsergebnisse im Rahmen der Abteilungen für unsere Schüler verwertbar machen?
Abt. 1: A 204
Abt. 2: A 1
Abt. 3: A 205
15.00 - 16.00 Abschlussplenum:
Präsentation und Evaluation
A 15



Schatz Experten "Paten" Raum
Lion’s Quest Katzer, Mitze-Nau Katzer A 205
Mediation Seidel-Schmalenbach, Saalbach Dahl A 106
Marburger Abenteuerprojekt Naumann, Mühlhaus Naumann A 1
Suchtberatung Dienes Dienes A 104
Vertrauenslehrer Roth, Litzenburger Roth, Litzenburger A 2
Kollegiale Beratung Löhr Knell A 3
Bewegte Pause Krahnke, Hupke Becker A 204
Selbsterfahrung: "Warte nicht auf schlanke Zeiten" Magersucht-Bulimie-Ausstieg Teuber Simon A 206
ETEP Hunecke Emde A 201
Schulstation Wingert: nur Präsentation auf dem „Diamanten“ Knell -


Mediation - eine Kooperation zwischen Jugendkonflikthilfe, Fachschule für Sozialpädagogik und der BFSS

Ilse Seidel-Schmalenbach, Andrea Saalbach

Zielsetzung: Die zukünftigen Erzieherinnen lernen im WPU Erziehungshilfe unter Anleitung einer Mediatorin der Jugendkonflikthilfe die Methoden der konstruktiven Konfliktbewältigung kennen. In eigenständig durchgeführten praktischen Übungen in der BFSS können diese Methoden umgesetzt werden. Die Schüler der BFSS werden in ihrer Konfliktfähigkeit unterstützt. Die Studierenden können für ihre zukünftige Berufspraxis vielfältige Erfahrungen sammeln.

Nutzen für die TeilnehmerInnen: Ungelöste Konflikte können zur Sucht- und Gewaltbereitschaft führen. Daher bilden die Kenntnisse zur gewaltfreien und konstruktiven Konfliktbewältigung einen zentralen Baustein zur Sucht- und Gewaltprävention.



Erlebnis- und Abenteuerpädagogik/ MAP

Anita Mühlhaus, Reiner Naumann

Die wesentlichen Ziele erlebnis- und abenteuerpädagogischen Arbeitens sind: Einüben von Selbstverantwortung, Förderung des Gemeinschaftsgefühls, Steigerung des Selbstwertempfindens, Erleben und Auseinandersetzen mit starken Gefühlen, Entwicklung von Sensibilität und Empathie.

Der Nutzen für die teilnehmenden Klassen an den Angeboten des MAP besteht in der Unterstützung des anfänglichen Klassenfindungsprozesses und der Vereinbarung von Regeln für die schulische Zusammenarbeit. Der Nutzen für die Studierenden der FSP im Wahlpflicht- und im Bewegungsbereich liegt einerseits in vielgestaltigen Situationen der Selbsterfahrung wie auch in einer Multiplikatorfunktion hinsichtlich der späteren pädagogischen Arbeit.

Nutzen für die Schulgemeinde: SchülerInnen und Studieren-de werden sensibler für Fremd- und Selbstwahrnehmung, sie schätzen ihre eigenen Grenzen besser ein, sie lernen Verantwortung für sich und die Gruppe/ Klasse zu übernehmen und tragen somit zur Verbesserung des Schulklimas bei. Die Zusammenarbeit der Schule mit anderen Institutionen und Trägern wird gestärkt. Außerschulische Lernräume werden erschlossen.



Kollegiale Beratung

Angelika Löhr, Astrid Rey

Ziele: Die kollegiale Beratung ist ein systematisches Beratungsgespräch, in dem die KollegInnen sich nach einer vorgegebenen Struktur und einem intern vereinbarten Kontrakt wechselseitig zu beruflichen Fragen und Schlüsselthemen beraten und Lösungen entwickeln.

Für die TeilnehmerInnen der Kollegialen Beratung bietet sie u.a.: Verbesserung der Interaktions- und Kommunikationsfähigkeit, Ideen für die Praxis und neue Handlungsmuster, Reflexion des Leitungs- u. Arbeitsstils, Selbstaktualisierung, Anteilnahme, Unterstützung u. Erleichterung in schwierigen Situationen, Stärkung des Selbstbewusstseins.

Für die Schulgemeinde bietet sie: Steigerung der Qualität der Arbeit, kostengünstige Personalentwicklung, qualifizierte u. zufriedenere MitabeiterInnen, verbessertes gegenseitiges Verständnis, abteilungsübergreifende Teamentwicklung.

Alle genannten Aspekte tragen zur psychischen Gesundheit bei und damit auch zu Sucht- und Gewaltprävention in der Schulgemeinde!



BeratungslehrerInnen für Suchtprävention und Drogenfragen

Ilona Dienes

BeratungslehrerInnen stehen der Schulgemeinde für allg. Fragen zur Suchtprävention zur Verfügung, sind Ansprechpartner der SchülerInnen, können an Krisengesprächen teil-nehmen u. zu Gesprächen mit Eltern hinzugezogen werden.

Die Beratungslehrer werden regelmäßig geschult. Inhalt der Schulungen ist Information über süchtig machende Substanzen und deren Auswirkungen, Beschäftigung mit Programmen zur Prävention und Hilfen zum Ausstieg aus der Sucht. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Gesprächstraining für Gespräche mit auffälligen Schülern u. ggf. deren Eltern.

Darüber hinaus werden zu den Schulungen Gäste oder Referenten eingeladen, die in irgendeiner Form mit Suchtprävention oder Ausstieg aus der Sucht zu tun haben, z.B. von den Suchtberatungsstellen, dem Gesundheitsamt, der Polizei, der Psychiatrie etc., sodass man im Falle einer Beratung Schülerinnen oder Eltern an Institutionen weiter verweisen kann, deren Arbeitsweise bekannt ist.

Jedes Mitglied der Schulgemeinde kann die Hilfe der BeratungslehrerInnen in Anspruch nehmen.



VertrauenslehrerInnen Wir hören, sehen, unterstützen und klären – wir können verschwiegen sein!

Ingeborg Litzenburger und Anne Roth

Ziele und Nutzen: Als Vertrauenslehrerinnen, möchten wir alle Teammitglieder der Schülerverwaltung und selbstverständlich auch dich - gemäß unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten - bei allen Fragen, die mit dem Schulleben und den damit verbundenen Personen zu tun haben, verantwortlich beraten, unterstützen und betreuen.

So möchten wir dazu beitragen, dass alle SchülerInnen und Studierende sich aktiv und effektiv an der Mitgestaltung des Schullebens verantwortlich und mitbestimmend beteili-gen können, damit aktives Handeln und Eigeninitiativen sowie konstruktive Kritik Unterstützung finden. Zeigen wir gemeinsam Zivilcourage, gehen wir mit gutem Beispiel voran. Hören wir zu, hören wir hin und gestalten wir mit Offenheit und Einfühlungsvermögen unseren schulischen Alltag.



Lion’s Quest - Erwachsen werden

Marlies Mitze-Nau, Brigitta Katzer

Zielsetzung:
Fürs Leben lernen

Inhalte/Nutzen:
Klar kommen - mit sich selber
Klar kommen - mit anderen
SELBSTWERTGEFÜHL entwickeln
Entscheidungen formulieren
Toleranz üben
Verantwortung übernehmen
Selbstvertrauen entwickeln
Konfliktbewältigung üben
Gruppenfähigkeit trainieren

Angebot in der Schule:
"Unsere Stunde" (1x / Wo)



Bewegte Pause - "Von leisen Sohlen, scheppernden Hütchen, klappernden Stühlen und lachenden Augen..."

Volker Hupke, Harry Krahnke

Zielsetzung: Ihr Teilnehmende sollt informiert werden über die Materialien und Hilfen, die wir als Schule für eine Anreicherung der großen Pausen und kleinen Pausen zwischendurch mit "bewegenden und entspannenden" Angeboten bereithalten. Natürlich könnt Ihr diese Materialien auch kurz ausprobieren und werdet so ihre Wirkung erfahren.

Nutzen für die TeilnehmerInnen: Je mehr die SchülerInnen und Studierenden an reizvollen Orten mit attraktiven Angeboten miteinander ins Spiel kommen und sich durch gemeinsames Tun ein wenig besser kennen lernen, je mehr sie ansatzweise Körper und Geist im Spiel positiv erleben können und dies als eine Schulkultur entdecken, desto eher erleichtern wir uns als Schule das Vermitteln gesundheitsorientierter Werte in der Sucht- und Gewaltprävention!

Unsere Angebote und Informationen sollen Anregungen sein, Eure eigenen Ideen und Kompetenzen zu entdecken.


Selbsterfahrung: "Warte nicht auf schlanke Zeiten" - Magersucht – Bulimie – Ausstieg

Frau Teuber

Zielsetzung:
Aufklärung über Ursachen und Entstehung der Magersucht / Bulimie

Nutzen für die TeilnehmerInnen:
Anzeichen bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig erkennen und geeignete Hilfestellung anbieten

Angebot/ Nutzen für die Schulgemeinde:
Die Moderatorin ist auch bereit, in einer Unterrichtsstunde den Schülerinnen und Schülern über ihre Erfahrungen zu berichten und so eventuell als „mahnendes Beispiel“ zu dienen.



E T E P - Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik

Franz Josef Hunecke


ETEP stellt einen Rahmen bereit für die Förderung sozial-emotionaler Kompetenz und verantwortungsvollem Verhalten für Kinder und Jugendliche dar.

Möglicher Nutzen:
Ein ausgearbeiteter entwicklungspsychologischer Ansatz bietet einen hohen Erklärungswert und auch praktische, theoriegeleitete Handlunghilfen.

Das Instrumentarium kann LehrerInnen, Eltern und Jugendlichen bei der kooperativen Einschätzung des Entwicklungsstandes und bei der gezielten Förderung von sozial-emotionaler Kompetenz unterstützen.

Die zugrunde liegende humane Sichtweise geht konsequent von den Stärken der Kinder u. Jugendlichen aus.

ETEP stellt einen unterrichtlichen Ansatz und auch einzelne Gestaltungs- und Interventionsstrategien zur Verfügung, die das Handlungsrepertoire von LehrerInnen erweitern (können).