Interkulturelles Arbeiten in Europa
Um einen respektvollen Umgang mit sozialen und kulturellen Unterschieden zu fördern, greifen wir in dem Schwerpunkt "Interkulturelle Erziehung in Europa" fächerübergreifend Fragestellungen auf, die sich mit der europäischen Kultur und mit der Erziehung in Europa besonders beschäftigen. Einen weiteren Akzent setzen wir auf die interkulturelle Erziehung - insbesondere in der Bundesrepublik - , um für den Spannungsbogen "Integration / kulturelle Eigenständigkeit" der bei uns lebenden europäischen und außereuropäischen Gruppen zu sensibilisieren und nach möglichen sozialpädagogischen Antworten zu suchen.
Es ist deshalb in der Ausbildung vorgesehen, dass die Studierenden im zweiten Ausbildungsjahr ein 6-Wochen-Praktikum in sozialpädagogischen Einrichtungen absolvieren, die interkulturell arbeiten oder in einer Erziehungs- und Bildungseinrichtungen unserer europäischen Nachbarländer. Studierende unserer Schule leisteten in Finnland, Spanien, England, Frankreich, Schweden und Lettland ihre Praktika ab, sie lernen so die pädagogische Arbeit und die kulturellen Besonderheiten in anderen Ländern kennen, lassen sich dabei auf Neues ein, erleben Schwierigkeiten und Möglichkeiten beim Fremdsprachenerwerb und in der Kommunikation in anderen Ländern und erlangen so ein vertieftes Verständnis für die Situation von Migrantenkindern in der Bundesrepublik.
Dieses Angebot wurde bisher von Studierenden gerne und erfolgreich wahrgenommen. Unsere Kooperationspartner in der sozialpädagogischen Praxis melden uns zurück, dass Sie zunehmend Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen, die kulturelle und pädagogische Erfahrungen aus den europäischen Nachbarländern mitbringen und über Kenntnisse für eine interkulturelle Arbeit in deutschen Einrichtungen verfügen. .
Unser Ziel: Gemeinsam mit den angehenden Erzieherinnen und Erziehern einen Blick über den mittelhessischen Tellerrand in die Kultur unserer europäischen Nachbarn zu werfen. .... .
In dem folgenden Filmausschnitt erläutert die Koordinatorin der Auslandsprojekte, Frau Schwank, diese Zielvorstellungen genauer. Studierende der Euroklasse stellen ihre Motivationen für ein Auslandspraktikum dar.
Unterstützt werden wir mit unserem Studierenden-Austausch u.a. von der Europäischen Union, so dass z.B. ein überwiegender Teil der anfallenden finanziellen Kosten vom Bildungsprogramm LEONARDO DA VINCI oder auch vom DEUTSCH - FRANZÖSISCHEN JUGENDWERK übernommen werden.
Damit die Verständigung für die europäischen Kontakte erleichtert werden kann, gibt es an der Fachschule neben Englisch ein weiteres Sprachangebot (Spanisch) und darüber hinaus steht als Kommunikations-Medium auch das Internet - für E-Mails, Foren, Dateiaustausch - zur Verfügung. Alle Studierenden der Europa-/Interkulturklasse nehmen am Ende des ersten Ausbildungsjahres an einem mehrtägigem Vorbereitungsseminar "Interkulturelle Kompetenz - Umgang mit Fremde" teil.
Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der europäischen Praktika im erzieherischen Berufsfeld erhält der/die Studierende von der Europäischen Union als Dokument den EUROPAPASS überreicht.
Sie können eine kostenlose DVD anfordern, in der Sie auf 20 Minuten auf die Reise in unserere Praxisstellen nach Finnland, Frankreich, Spanien, Lettland und Frankreich mitgenommen werden únd auf der Sie einiges über die Europaprakitka sehen und erfahren werden.
Im Teil "Internationales" der Website finden Sie: