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Aktuelles

Anmeldeschluss für die ErzieherInnen-Ausbildung am 15. Februar 2012

Wer sich für eine Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik zur Erzieherin/zum Erzieher interessiert, kann auf unserer Website genauere Informationen zu dieser Schulform finden. Bei weitergehenden Fragen können Sie sich direkt an den Abteilungsleiter, Dr. Almstedt wenden.
Eine Anmeldung muss bis zum 15. Februar 2012 in unserer Schule eingehen, die Anmeldeformulare finden Sie im Downloadbereich. Gehen mehr Bewerbungen ein, als Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, wird am 10. März 2012 ein Auswahlverfahren stattfinden.

Anmeldeschluss für die Fachoberschule am 31.März 2012.  Anmeldeschluss für die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz (BSA) am 30. April 2012


Prominenter Jugendbuchautor zu Gast in der Käthe-Kollwitz-Schule - Daniel Bielenstein liest aus seinem Roman „FAQ“

LesungIm Unterricht Kinder-und Jugendliteratur kennenlernen, ist das Eine, einen richtigen Schriftsteller und Autor von Jugendbücher live zu erleben  das Andere: 20 angehende Erzieherinnen, Studierende an der Fachschule für Sozialpädagogik sowie Schülerinnen der Berufsfachschule, konnten an einer Lesung von Daniel Bielenstein teilnehmen.
Im Rahmen des Marburger Lesefestes, einer Veranstaltung von Schulkultur  e.V., war der der bekannte Hamburger Jugendautor Gast an der Käthe-Kollwitz-Schule und las aus seinem Roman „FAQ“. Florian, der Protagonist des Romans, ist ein ganz normaler Jugendlicher und hat die Sorgen und Probleme, die man mit 17 Jahren eben  hat. Neben der Liebe und dem Zusammensein mit seinen Freunden beschäftigen ihn die Schule, aber auch die Fragen nach dem Sinn des Lebens.
Daniel Bielenstein entpuppte sich als guter Leser: 45 Minuten lang verfolgten die anwesenden SchülerInnen und Studierenden gespannt den Geschichten von Florian. Bielenstein erläuterte Titel und Struktur des Buches: FAQ sei die Abkürzung für Frequently Asked Questions, also häufig gestellte Fragen. Jedes Kapitel des Buches beginnt mit einer Frage, der dann eine Geschichte von Florians Alltagserlebnissen folgt, und am Ende gibt es dann eine Antwort. Neben sehr humorvollen Themen  („Können Jungs zu wenig zum Anziehen haben?“ oder „ Ist das Leben eine Casting-Show?“) werden aber auch ernste Fragestellungen angeschnitten, z.B. der Umgang mit rechtsradikalen Jugendlichen oder die Problematik der Selbstverletzung („Ritzen“) bei Mädchen. Der Autor bedient sich einer humorvollen und ironischen Sprache, die auch problematischen Themen noch eine amüsante Seite abgewinnt.
LesungIm anschließenden Gespräch mit dem Autor gab es dann viele Fragen, aber auch kritische Einwände. Warum Bielenstein denn manche Figuren sehr klischeebehaftet dargestellt habe, wollte eine Studierende wissen und erfuhr vom Autor, dass er gerade mit der Überzeichnung von Charakteren bei jugendlichen Lesern einen hohen Wiedererkennungseffekt erreiche und viel Zustimmung erfahre. Bielenstein verdeutlichte, dass er bewusst für die Zielgruppe „Jungen“ schreibe: Es gäbe nur wenig Bücher für Jungen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, wenig Leseangebote mit für diese Zielgruppe spannenden Themen. Zudem habe er durch seine eigenen biografischen Erfahrungen einen guten Zugang zum Denken und Gefühlen dieser Gruppe.
Mit viel Applaus bedankten sich die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer für diesen spannenden Einblick in das Schaffen eines Schriftstellers. 

Leben mit Autismus "Ich möchte Menschen lieben wie ein Straßenschild"

„Ich möchte Menschen lieben wie ein Straßenschild“ war unser Leitthema, das wir von dem Buchtitel des Autors und Autisten Axel Bruns übernommen haben. In einem Interview gibt er Einblicke in sein Leben und stellt u.a. die Reaktionen der Mitmenschen in seiner Umgebung vor.
Eine Powerpointpräsentation mit einer Aktion zum TEACH Programm wurde als weiterer Projektbaustein vorgestellt. Dieses Programm ist ein Kommunikation unterstützendes Lernprogramm für Autisten. Hier gab es viele Fragen und rege Diskussionen.
Ein weiterer Projektbaustein war ein Video dreier Autisten. Sehr sensibel wird dargestellt, welche Schwierigkeiten im Alltagsleben ein Kind mit Kanner Syndrom, eine Journalistin und ein Jungendlicher mit Asperger Syndrom haben. In diesem Video wurden auch die Unterschiede der Autismusformen aufgezeigt.
Ein Infotisch zum Thema Autismus mit Büchern, Informationsmaterial und eine Liste mit Filmtiteln (der bekannteste Film - Rainman – mit Dustin Hofmann) rundete die Aktion ab.
Insgesamt war dieses Projekt eine echte Herausforderung für uns. Zum Schluss waren wir sehr froh, dass wir nicht aufgegeben haben. Das Ergebnis, die Präsentation und Organisation waren sehr gut. Auch als Gruppe sind wir uns näher gekommen. Wir können auf uns stolz sein.
Geschrieben von der 12BSA1, der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz mit dem Schwerpunkt Sozialpflege


Interkulturelle Fachschulklasse stellt Projekt „Übergänge“ vor

Transitionen

Transitionen

Der 23.11.2011 war für die 23 Studierenden der Unterstufenklasse der Fachschule für Sozialpädagogik - FSU 3 - ein ganz besonderer Tag. Endlich wurden die Projekte, die von der Klasse in mühevoller Arbeit über 6 Wochen entwickelt wurden, zum Thema „Übergänge“ präsentiert. In 6 Gruppen wurden kulturelle, entwicklungspsychologische und institutionelle Übergänge eingehend betrachtet und bearbeitet. Nicht nur thematisch gab es eine Fülle von Informationen zu bestaunen, auch die Formen der Präsentationen waren sehr abwechslungsreich:

Im großen Saal des A-Gebäudes konnten ein Schwarzlicht-Theater-Stück und ein selbstgemachter Trickfilm bestaunt werden, die nicht nur unterhaltsam waren, sondern die Zuschauer auch sehr detailliert über entwicklungspsychologische Übergänge informierten.Zwei weitere Gruppen erläuterten mit Hilfe von Power Point Präsentationen und Bildergeschichten den Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule. Hierbei wurde gleich im Anschluss das Wissen der Zuhörer in einem Quiz getestet.Fernweh bekam der Ein oder Andere sicherlich bei den Präsentationen zum Thema „kulturelle Übergänge“. Hier gab es mit Videokamera aufgezeichnete Interviews zum Thema „Auswanderung“ und eine informationsreiche Power Point Präsentation zum Thema „Migration“ zu bestaunen.Die Resonanz der Besucher – Klassen der Fachschule, der Fachoberschule, der Sozialassistenz und Berufsfachschule – war sehr positiv und belohnte Studierende und Lehrkräfte der FSU 3 für die arbeitsintensiven Vorbereitungen.


Der Besuch der Ausstellung „hochform.art“

Ausstellung_

Die Berufsvorbereitungsklasse BBV 3 besuchte die Kunstausstellung „hochform.art“ in der Schwanallee in Marburg. Schüler geben ihre Eindrücke wieder: „Bei der Ausstellung hat mir alles gefallen. Ein Bild hat mir besonders gut gefallen, weil es mich an Somalia erinnert hat.“ ( Abdi ). „Ein Ausstellungsstück hat mir ganz besonders gefallen, nämlich der Vergleich zwischen Mensch und PC. Einerseits, weil es einfach ein toller Gedanke ist, was der Mensch dem PC so alles voraus hat und weil dieser Gedanke als Glaskunst dargestellt wurde. Ich war erfreut mich noch mit der Künstlerin unterhalten zu können. Aus der Unterhaltung habe ich noch erfahren, dass sie das Glas per Hand und nicht mit einem Laser, sondern mit einer sehr feinen Nadel und Lupe bearbeitet hat.“ ( Anastasiya ). „Ich habe schöne Bilder gesehen.“ ( Steven )


Adventspizza  - eine schulformübergreifende vorweihnachtliche Aktion

adventspizzaIn dem einen Raum lernen angehende ErzieherInnen der FSU 1, wie man Veranstaltungen mit vielen Menschen plant. In dem anderen Raum lernen SchülerInnen der beruflichen Vorbereitung BBV3 kochen. In dem einen Raum würden angehende ErzieherInnen gerne mal die Theorie praktisch ausprobieren und Pizza backen. In dem anderen Raum kennen sich SchülerInnen mittlerweile gut in Schneidetechniken, Rezepte lesen, Tische eindecken aus. Und so lag es auf der Hand: „Let's come together!“ …und los ging's. In gemischten Gruppen wurde an einem Vormittag im Advent mit 40 Beteiligten Pizza gebacken, Weihnachtsdekoration hergestellt und der Raum für das gemeinsame Adventsessen geschmückt. Fazit: Nette Leute kennengelernt und lecker war's.


Geschichtliche Lesestunde

Eine ganze Schule betreibt Erinnerungsarbeit: Am  9. November  fand in der Käthe-Kollwitz-Schule die alljährliche „Geschichtliche Lesestunde“ zur Erinnerung an zwei bedeutende Ereignisse in der jüngeren deutschen Vergangenheit statt.
Zeitgleich in der dritten Stunde wurden in allen Klassen Texte mit Bezug zur Reichspogromnacht am 9.November 1938 und zum Fall der Berliner Mauer 1989 gelesen. In vielen Klassen kam es zu einem intensiven Austausch, sodass das Bewusstsein für die eigene Geschichte, aber auch die eigene Verantwortung geschärft wurden.


54 ErzieherInnen starten ins Berufsleben

Die Fachschule für Sozialpädagogik der Marburger Käthe-Kollwitz-Schule hat 54 AbsolventInnen ins Berufsleben entlassen.
Jürgen Kramß, Stellvertreter des Abteilungsleiters, zitierte in seiner Rede Johann Wolfgang Goethe, der  gesagt haben soll, dass Kinder zwei Dinge von ihren Eltern bekommen sollen: „Wurzeln und Flügel“. Dies sei weiter gedacht nicht nur Aufgabe der Eltern, sondern auch die der ErzieherInnen.  Umrahmt wurde die Feier mit Musik von Tim Bendzko "Muss nur noch mal die Welt retten" und dem Titel „Dieser Weg“ . Der Song von Xavier Naidoo wurde live interpretiert von Emal Randjbar.


Klassenfahrt an den Edersee - mit Puppenprojekt

Unsere Klassenfahrt am Edersee verbanden wir mit einem Puppenprojekt.

Für die Herstellung der Puppen benötigten wir im Voraus acht Schulstunden, in denen jeder genug Zeit hatte, seine Puppe individuell zu erschaffen. Zunächst wurden die Köpfe aus Steckmoos modelliert, welcher anschließend mit einer „Haut“ aus Plastika- Modelliermehl überzogen wurde. Von dort an konnte jeder seine Puppe individuell formen und gestalten. Hierzu gehörten die Gesichtszüge, die Frisur und die Kleidung. Am 06. September machten wir uns dann mit unseren Puppen auf den Weg zum Edersee. Dort angekommen bezogen wir unsere jeweiligen Holzhäuschen und trafen und kurz darauf in unserem Gemeinschaftsraum. Zuerst entwickelte jeder von uns die Persönlich/denCharakterisierung seiner Puppe. Dann stellten wir sie uns gegenseitig vor, sodass sie sich gegenseitig kennenlernen konnten. Danach fand die Gruppenarbeit statt. Hierbei haben sich jeweils zwei Puppen gefunden, die gut zusammenpassten. Diese Zwei haben sich wiederum ein Paar Puppen ausgesucht, welche vom Charakter eher fremd waren, sodass sich jeweils 4er – Gruppen gebildet haben. In dieser Zusammenstellung haben wir dann angefangen Rollenspiele zu entwickeln und Kulissen zu gestalten.

Die freie Rollenspielgestaltung war sehr kreativ und hat viel Spaß gemacht. Nach der Generalprobe fanden am letzten Abend die Präsentationen der Spiele statt. Jedes Rollenspiel war sehr fesselnd und hatte einen großen Spaßfaktor. Die Stimmung war den gesamten Abend über sehr fröhlich und ausgelassen, da die einzelnen Rollenspiele alle sehr gut gelungen waren. Wir hatten alle sehr viel Spaß und haben positive Erfahrungen im Zusammenhang mit dieser besonderen Art des Puppenspiels gesammelt.


Studienfahrt in das Kaisertal nach Österreich

Wir sind die Bewegungsklasse FSO2 der Fachschule für Sozialpädagogik an der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg und sind vom 11.09-17.09.2011 auf eine Studienfahrt in das Kaisertal nach Österreich gefahren!

Bei unserer Tour auf dem Klettersteig war es wichtig, dass wir als Gruppe uns gegenseitig motivierten, aufmunterten und halfen, unsere Ängste zu überwinden. Wir mussten Verantwortung für uns und die Gruppe übernehmen und mit voller Konzentration den Klettersteig meistern. Wenn ein Gruppenmitglied drohte in seine Panikzone zu geraten, empfand die Gruppe Mitgefühl und beendete die Tour.

Schnell ist es uns auch gelungen, neue Freunde zu finden.


Begrüßung der neuen Studierenden 2011

Traditionell werden die neuen Studierenden von den Oberstufen begrüßt, die schon im letzten Jahr mit Hilfe ihrer Lehrer und Lehrerinnen diese Veranstaltung geplant, organisiert und geprobt haben. So hieß die musisch-kulturelle Klasse mit Schwarzlichttänzen willkommen, die Bewegungsklasse zeigte Film-Szenen aus einem Zirkusprojekt und die interkulturell-europäische Klasse gab einen theatralischen Einblick in den Verlauf einer Spanisch-Stunde und führte mit einem Foto-Clip durch das Schuljahr.

Nach der Begrüßung durch Frau Dr. Knell betonte der Abteilungsleiter Dr. Almstedt, wie wichtig es sein, dass die so unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen der neuen Studierenden produktiv in der Unterricht mit einfließen. Er unterstrich er die aktive Rolle der Studierenden im Lernprozess mit einem Zitaten von Erich Kästner „Der Lehrer ist kein Zauberkünstler. Wachsen müsst ihr selber“. Im Anschluss luden die Oberstufen ihre Partnerklassen zu einem Brunch ein, bei dem ein Austausch und Kenneinlernen möglich wurde.


Verabschiedung der BSA

Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz feiern den Abschluss eines Berufsabschnittes, der einigen den Weg in die Erzieherausbildung, einigen in die Fachoberschule Sozialwesen oder Fachoberschule Gesundheit und anderen in Ausbildungsberufe des Gesundheitswesenes ebnet. Herr Dr. Almstedt als Abteilungsleiter hielt unter anderem die "Highlights" in der Ausbildung der jeweiligen Klassen fest, Emal Randjbar sorgte für einen besonderen musikalischen Höhepunkt.

Weitere Informationen und Bilder gibt es auf der Seite "Verabschiedungen".


Fachabitur an der Käthe-Kollwitz-Schule

FOS 2011Voller Stolz nahmen mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule das Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife mit den Schwerpunkten „Gesundheit“ beziehungsweise „Sozialwesen“ entgegen. Dieser Schulabschluss ermöglicht den jungen Erwachsenen ein Studium an einer Fachhochschule bzw. Bachlorstudiengänge an Universitäten.

Geehrt wurden auch Schülerinnen und Schüler mit hervorragendem Notendurchschnitt.

Weitere Informationen und Bilder gibt es auf der Seite "Verabschiedungen".


Studierende der Käthe-Kollwitz Schule Marburg werben für Erzieherberuf / Sozialministerium übergibt Werbematerial

Anspruchsvolles Werbematerial für den Erzieherberuf erhielt am Montag die Käthe-Kollwitz-Schule von der stellvertretenden Staatssekretärin im Sozialministerium Frau Lange und ihrem Mitarbeiter Dr. Noerber in Form eines großflächigen Banners, eines mobilen Infostands und eines Plakatständers Die ganze Aktion ist Teil der Kampagne „Große Zukunft mit kleinen Helden - Werde Erzieher!“, die für den Erzieherberuf wirbt. Mit der Überreichung des Materials an die Käthe-Kollwitz-Schule war auch der Dank an Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik verbunden, die in der Vergangenheit die Webekampagne des Sozialministerium sowohl auf dem Stand des Hessischen Sozialministeriums auf dem Hessentag unterstützt als auch im Auftrag des Sozialministeriums auf Ausbildungsmessen landesweit eigenständig  für die Ausbildung geworben hatten.

Das nun überreichte Material, auf dem auch das Schullogo zu sehen ist, soll dazu dienen, innerhalb der Schule und auf Veranstaltungen für den Erzieherberuf zu werben und ihn entsprechend attraktiv darzustellen.  Bedingt durch den Anspruch auf einen Kindergartenplatz und die demographische Entwicklung steigt  landesweit  der Bedarf nach Erziehern, so dass sich die Ausbildung in jedem Fall lohnt Ansprechen soll die Aktion auch Personen, die bereits eine Ausbildung besitzen, sich beruflich aber gerne umorientieren möchten.
Im Gespräch mit den Studierenden ging es u.a. um die Frage, wie der Fachkräftemangel bei Beibehaltung der hohen Ausbildungsqualität gesichert werden kann. Schwierig sei es nach wie vor, vor allem Männer für den Beruf des Erziehers zu begeistern. Möglichkeiten die Attraktivität  des Berufes zu erhöhen wurden u.a. in einer Verbesserung der Bezahlung sozialpädagogischer Fachkräfte und im Abbau befristeter Stellen gesehen. Darüber hinaus müsse die Duchlässigkeit  zu weiterführenden Studiengängen verbessert werden und Absolventen der Fachoberschule für Sozialwesen sollte die Möglichkeit eingeräumt werden, die Erzieherausbildung unmittelbar im Anschluss an die Fachhochschulreife beginnen zu können. Aktuellen Überlegungen im Sozialministerium, die Erzieherausbildung zu verkürzen, wurde von den anwesenden Schülern, Studierenden und Lehrkräften eine deutliche Ablehnung erteilt. Insbesondere der praktische Teil der Ausbildung wurde von den Studierenden als wertvoller Bestanteil der Ausbildung gesehen, der eher noch ausgeweitet werden sollte. (Fotos zu diesem Artikel von Erich Schumacher)

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„Achtung – jetzt kommt ein ökologischer Schuhkarton!“

Mit diesem überraschenden Titel präsentierten die Oberstufenklassen der Fachschule
für Sozialpädagogik eine Ausstellung der ganz besonderen Art. Über 50 Spiele,
Experimente, Guckkästen und Mini-Museen im Schuhkastenformat machten Umweltbildung
und Bildung für nachhaltige Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich.
Denn es ga am Montag, den 16. Mai 2011 in der Zeit von 14 bis 16 Uhr viel
zu Spielen, zu Schauen und zu Staunen.



Kooperation zwischen Studierenden in der Erzieherausbildung und Schülern der Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Sozialwesen.

Nach eigenen Erfahrungen mit Theateraufführungen und dem langen Weg dorthin wandten Schülerinnen und Schüler der FSO 1, dem musisch-kulturellen Schwerpunkt der Fachschule für Sozialpädagogik, ihr Wissen an und erarbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern der BFS kleine Theaterstücke zur Verabschiedung ihrer Mitschüler am 16.6.2011. Das Thema wählten die Schüler selbst, es sollte eine Rückschau auf die Schulzeit aus der Perspektive „Zehn Jahre später“ sein. Dabei nahmen sie manches Mal sich selbst oder die Lehrer auf den Arm. Das Publikum hatte seinen Spaß und die Schauspieler bekamen viel Applaus! Für die angehenden Erzieher aus der FSO 1 war es erfreulich zu sehen, dass ihre theaterpädagogische Arbeit von Erfolg gekrönt war!


Praktikantin servierte  Bundespräsident Wulff ein Frühstücksei


Innerhalb ihres berufsvorbereitenden Praktikums  im „Hotel Im Kornspeicher“ machte  Sandra Lill Erfahrungen „auf höchster Ebene“. Bei einem offiziellen Besuch des Bundespräsidenten in Marburg und dessen Übernachtung im „Hotel Im Kornspeicher“ kreuzten sich ihre Wege. Nach erholsamem Schlaf in dem integrativen, barrierefreien und ökologischen Hotel, stärkte sich der Bundespräsident für die Eröffnung der Bundesgartenschau in Koblenz beim Frühstück. Eine der Servicekräfte war Sandra, Schüerin der BBV4 an der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg.




Wandertouren

Heutzutage ist Wandern out ? Weit gefehlt. So haben sich am Freitag, den 13. Mai, 11 Schülerinnen und Schüler mit zwei Hunden und Frau Hüther auf den Weg von der KKS zur Amöneburg gemacht. Und: Hatten Spaß dabei! Bei Sonnenschein gab es Picknick im Feld und Eis auf dem Marktplatz zum Abschluß. Einen Tag vorher legten 20 Studierende der FSO 3 die Strecke von 14 km von Marburg nach Oberrosphe zurück - auch hier wurde die Gruppe von zwei Hunden "beschützt". Der teilweise abenteuerliche Weg wurde mit einem Grillfest beendet. Für beide Gruppen bedeuten diese "Wandertage" auch schon einen Abschluss der Ausbildungszeit.


Drei finnische Praktikantinnen zu Besuch an der KKS und in Marburger Kinderbetreuungseinrichtungen

Finnische Praktikantinnen

Auch dieses Jahr konnte die KKS im Frühjahr für drei finnische Praktikantinnen des Tampere Health Instituts als Gastgeber fungieren und als Kooperationspartner für alle Belange zur Verfügung stehen. Neben einem Hospitationsbesuch in der Fachschule für Sozialpädagogik absolvierten die jungen Damen ihre sechswöchigen Praktika im Kinderhaus Froschkönig, der Kita Graf -von-Stauffenberg und der Kita Sonnenblume. Inzwischen sind schon Kontakte zwischen den deutschen Studierenden, die im Herbst nach Tampere reisen werden, und unseren Gästen geknüpft, sodass die deutsch-finnische Partnerschaft in 2011 ganz persönlich durch die Studierenden selbst fortgeführt wird.


Schwedische Lehrkräfte vom Rinmangymnasiet in Eskilstuna zu Besuch an der KKS

Im Rahmen eines EU-Austauschprogramms für Lehrkräfte konnten im März 2011 zwei schwedische Lehrkräfte, Karl-Anders Siljebrat und Eva-Lena Askag, für eine Woche die Käthe-Kollwitz-Schule besuchen. Sie lernten dabei nicht nur die Schule, den Unterricht und die jeweiligen KollegInnen kennen sondern besuchten auch vor Ort Praxiseinrichtungen im Gesundheitsbereich und der Jugendhilfe. Natürlich stöberten sie auch mal durch das frühlingshafte Marburg und wurden abends beim gemütlichen Zusammensein zu ihrem Schulleben neugierig befragt. Eine Präsentation der Gäste zum schwedischen Schulsystem gab uns einen ersten Einblick in aktuelle bildungspolitische Veränderungen und spornt uns natürlich an, den Besuch in 2012 zu erwidern.


Finnland - für 120 Zuhörer ein musikalisch-literarisch-kulinarischer Kulturabend

FSU 1 und 3Bei dem kulturellen Länderabend handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, der Käthe-Kollwitz-Schule, der JuKo Marburg und dem Waggonhalle Kulturzentrum.
Da Finnland zu den Ländern mit den geringsten Sonnentagen zählt, wurde das Programm passend mit einer multilingualen Lichter-Performance eröffnet. Die Studierenden aus dem musisch-kulturellen Schwerpunkt und dem interkulturellen Schwerpunkt führten ihre musikalisch-tänzerische Interpretation des Kanons „Hambani Kahle-Round“, einem Friedensruf der Zulu, auf.
Im Mittelpunkt der kulturellen Finnlandreise stand das Konzert des SELMA-Trios, das zum ersten Mal Deutschland bereiste. Die drei tatkräftige junge Künstlerinnen aus Kuopio, Senni Eskelinen (elektrische Kantele), Netta Madetoja (Saxophon) und Kaisa Leskinen (Gesang), begeisterten das Publikum mit ihrer natürlichen Art und der hohen Qualität ihrer musikalischen Darbietungen. Zu Gehör brachten die 26-Jährigen alte Schlager, Folk-Mischungen, typisch finnische Tango-Rhythmen, Evergreens, Jazzstücke sowie eigene Kompositionen und Arrangements. Auch wenn die Zuhörer die finnischen Texte nicht verstehen konnten, berührten die Lieder die Herzen des Publikums. Es wurde spürbar, dass über die Musik eine Verständigung gelingen kann, wo man mit dem gesprochenen Wort an seine Grenzen stößt.
Ergänzend zu den Tangos, Folk- und Jazzstücken des Trios Selma las Franziska Lüdtke Passagen aus dem Buch „Gebrauchsanweisung für Finnland“ von Roman Schatz. Den Drehbuchautor, Regisseur und TV-Produzenten verschlug es 1986 der Liebe wegen nach Finnland. Inzwischen ist er der wohl bekannteste Deutsche im Land von Sauna, Tango und Skilanglauf. Seine «Gebrauchsanweisung» ist ein Selmaamüsantes Porträt von Land und Leuten, das Lust auf eine Reise nach Norden macht. Anhand der Lesungen erfuhren die Besucher einiges zum Verhältnis der Finnen zur Natur, zu den Besonderheiten der finnischen Lebensart, den Kommunikationsformen und dem berühmten finnischen Tango.

Nach dem Augen- und Ohrenschmaus sorgten die Mitarbeiter der JuKo Marburg für einen kulinarischen finnischen Genuss mit einer herzhaften Fischsuppe, selbstgebackenem Kartoffelbrot, Hackfleischbällchen mit Senfsoße und Pfannkuchen.

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Tanzworkshop an der Käthe-Kollwitz-Schule

Tanzworkshop

„ Vom Bewegungsimpuls zur Choreografie - Kreativer Tanz in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, so der Titel einer Fortbildung, an der Studierende der Fachschule Sozialpädagogik und Erzieherinnen im Anerkennungsjahr im März 2011 teilnahmen. Unter Anleitung der Tanzpädagogin und Motologin Uschi Jung erarbeiteten die Teilnehmerinnen Choreografien, die aus einfachen Bewegungsabläufen entstehen und in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leicht umzusetzen sind. Über Aufwärmen und Hinführung zur Aktivität, über eine Erforschungsphase bis zur kreativen Formung eines Tanzes wurde exemplarisch verdeutlicht, wie Bewegungsfreude mit Kindern kreativ umgesetzt werden kann.

Freude hatten auch die Tilnehmerinnen des Workshops, der einhellig als gelungen beurteilt wurde- eine Fortführung im nächsten Jahr ist geplant!


Besuch der Didacta 2011 in Stuttgart

BerufspraktikantInnen der BP3 besuchten am 22.02.11 im Rahmen einer Studienfahrt die Bildungsmesse „Didacta“, die in diesem Jahr in Stuttgart stattfand. Die Gruppe hat sich im Vorfeld der Fahrt mit dem sehr umfangreichen u. interessanten Programm beschäftigt und zielgerichtet Workshops und Veranstaltungen besucht. Hierbei ging es u.a. um die Betreuung von Krippenkindern, Gewaltprävention, Beobachtungsbögen für den Kindergarten, die Einrichtung von Snoozle-Räumen und vieles mehr. Das Fazit des Besuches waren vielfältige Eindrücke und Taschen vollbepackt mit Infomaterialien und Fachbüchern.


BerufspraktikantInnen in Erfurt


Vom 22 – 23.02.2011 besuchte eine Gruppe von BerufspraktikantInnen mit Frau Löhr und Frau Rosenkötter Erfurt. Wir informierten uns über die Studienmöglichkeiten an der FH und über das Leben in der sehenswerten Stadt.



„Markt der Möglichkeiten“ - Ein Beispiel guter Kooperation zwischen schulischer Ausbildung und sozialpädagogischer Praxis

MdM 2011Über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten im sozialpädagogischen Arbeitsfeld konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialpädagogik, der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Sozialwesen sowie der Erzieherfachschule an der Käthe-Kollwitz-Schule am 18. Januar 2011 informieren. Auf Initiative des Beirates der Fachschule wurde dieser „Markt der Möglichkeiten“ organisiert. In den Räumen des Lernhauses A der Käthe-Kollwitz-Schule stellten sich insgesamt 17 sozialpädagogische Einrichtungen des heimischen Raumes dem Fachkräftenachwuchs vor. Die Schüler und Studierenden erkundigten sich bei den Praxisvertreter/innen über das jeweilige Angebot und knüpften Kontakte im Hinblick auf zukünftige Praktika. Dabei wurde deutlich, wie anspruchsvoll, abwechslungsreich und zukunftsweisend der Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers ist.  Auf der Presseseite finden Sie weitere Veröffentlichungen.


FSPNeue Website für die Erzieherausbildung

Die Web-Seiten der Fachschule für Sozialpädagogik sind komplett überabeitet worden und erhalten jetzt umfassende und aktuelle Informationen für angehende Erzieherinnen und Erzieher über:

  • eine Regel-Vollzzeitausbildung, verkürzte Ausbildungsgänge,  eine Teilzeitausbildung
  • umfangreiche Darstellungen zu den drei Schwerpunktklassen
  • Hinweise zur Aufnahme eines Anschlussstudiums mit verkürzter Ausbildungsdauer
  • ...und viele weitere Informationen und nützliche Links.

Studierende stellen interkulturelle Praktika aus dem In- und Ausland vor

Seit 10 Jahren bietet die Käthe-Kollwitz-Schule den angehenden Erzieherinnen und Erziehern, die den interkulturellen Ausbildungsschwerpunkt wählen, die Möglichkeit, im europäischen Ausland, unterstützt durch Stipendien der Europäischen Union, als Praktikanten tätig zu werden. Diese einmalige Chance nahmen in diesem Jahr zehn SchülerInnen der Fachschule für Sozialpädagogik wahr.
In Präsentationen zu Finnland, Frankreich, Lettland und Spanien informierten Studierende Ihre Mitschüler, Vertreter aus der Praxis sowie die interessierte Öffentlichkeit, wie frühe Bildung und das mehrsprachige Aufwachsen in vorschulischen Einrichtungen dieser Länder aussieht. Dabei thematisierten Sie auch das Erleben, selbst fremd in einer anderen Kultur zu sein und für sechs Wochen dort zu leben und zu arbeiten, aber auch Unterstützung und Gastfreundschaft zu erfahren. „Die Erfahrungen, die sie im Ausland gesammelt haben, sind für sie zukünftig hilfreich, wenn sie mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die einen Migrationshintergrund aufweisen. Denn jetzt können sie viel besser nachvollziehen, welche Schwierigkeiten man bewältigen muss, wenn man in einem Land fremd ist“, sagte der Abteilungsleiter, Dr. Matthias Almstedt.

Erstmals erkundeten in diesem Jahr drei Fachschülerinnen vorschulische Einrichtungen in Frankfurt. Während zwei Studierende als Pendler bis zu vier Stunden mit dem Zug unterwegs waren, stellte sich eine andere Fachschülerin während des Praktikums dem Großstadtleben. „Wir möchten unseren Studierenden die Stadt Frankfurt nahe bringen, da dort viele Erzieherinnen und Erzieher gesucht werden. Wer in den sechs Praktikumswochen Frankfurt schon einmal kennen gelernt hat, der wagt vielleicht nach der Ausbildung eher den Schritt dorthin, wenn es darum geht, einen festen Arbeitsplatz zu finden“, so der verantwortliche Klassenlehrer, Jürgen Kramß. So wurde neben interkulturell arbeitenden Einrichtungen in Marburg-Biedenkopf erstmals auch Frankfurter Krabbelstuben und KiTas vorgestellt, die durchaus als künftige Arbeitsplätze in Frage kommen.

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Petra Linderoos - Frühe Bildung und Erziehung in Finnland

Wer das Geheimnis des Dauer-Pisa-Gewinners Finnland lüften will, darf nicht mit einfachen Antworten rechnen und muss ganz besonders auf die Förderung von Kindern und deren Eltern vor dem Schuleintritt schauen.
Drei Fachschulklassen bekamen einen Eindruck früher finnischer Bildung und Erziehung aus erster Hand, als Frau Petra Linderoos von der Universität Jyväskylä in einem engagierten und spannenden Vortrag den Zusammenhang zwischen finnischer Bildungstradition, Vertrauenskultur und der Institution der „Neuvola“ (Gesundheitsberaterinnen) erläuterte. Wenn auch klar wurde, dass ein Bildungssystem eines Landes mit 5,3 Mio. Einwohnern und einer Frauenerwerbsquote von 85% nicht einfach auf ein anderes Land übertragbar ist, so wurde doch die Bedeutung früher Förderung und Bildung für die Lern- und Lebensentwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr deutlich.


GenderPräsentation der Ergebnisse des „Gender-Projektes“

Vier Wochen lang recherchierten die Studierenden der FSU3 in einem fächerübergreifenden Projekt zum Thema „Gender“ (meint: soziales oder psychologisches Geschlecht). Hierbei haben sie sich mit den Aspekten „Wie entwickelt sich die Geschlechtsidentität?“, „Mütterlichkeit als Beruf- Männer in Kitas“, „Gender auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (Europäische/internationale Dimension)“, „ Erziehung unter Genderaspekten“ und „Geschlechtsspezifische Sozialisation in sozialpädagogischen Institutionen“ auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse haben Sie kreativ mit Plakaten, Gesprächen, Filmen, Spielen und Vorträgen am 24.11.10 in der Schulgemeinde veröffentlicht.


Info-Nachmittag BSA

An einem Nachmittag im November wurde im Rahmen des Info-Nachmittags der Käthe-Kollwitz-Schule für weiterführende Schulformen und Ausbildungen nach dem Mittleren Bildungsabschluss über die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz informiert.

Anhand einer Ausstellung zu den beiden Schwerpunkten „Sozialpädagogik“ und „Sozialpflege“ wurden anschaulich Projekte aus dem Unterricht dargestellt, die den hohen Stellenwert der Praxis in der Ausbildung zum/zur Sozialassisten/in verdeutlichten. Auf Aushängen wurden Unterrichtsfächer und ihre Inhalte vorgestellt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer standen den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung.
Interessierte Eltern und Schüler konnten sich umschauen, mit Schülern der BSA ins Gespräch kommen und alle ihre Fragen stellen. In einer angenehmen Atmosphäre konnten sie die Möglichkeiten einer weiteren Berufslaufbahn besprechen und Überlegungen dazu anstellen.


Film zur Sozialassistenz

Neu auf unserer Website ist ein Film, der eine Klasse der BSA-Unterstufe durch den Unterricht begleitet und in drei Minuten Eindrücke und grundlegende Informationen zur Ausbildung an der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz vermittelt.


Den Bildern Beine machen

MedienprojektMedienprojektTrickfilme herstellen mit Kindern – in einem zweitägigen Workshop produzieren Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik bewegte Bilder und vertonte Trickfilmsequenzen, um die Grundlagen medienpraktischer Arbeit zunächst selbst zu erproben.

Es geht aber nicht alleine um den Erwerb praktischer Nutzungskompetenz, sondern auch um die Umsetzung und Vermittlung von Medienkompetenz in den jeweiligen Einrichtungen. So geht es in dem Workshop auch um Fragen wie: Welche Bedeutung hat das Medium für Kinder und Jugendliche? Wie kann Film und Video kreativ im Erziehungsprozess eingesetzt werden? Welche spezifischen filmischen Mittel, wie z. B. Bildaufbau und Planung von Sequenzen, muss ich kennen und anwenden?

Das Trickfilmseminar wurde als Pilotprojekt von Harald Kuntze vom Wiesbadener Medienzentrum e.V. im Auftrag der Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR-Hessen) geleitet. In den beiden anderen Unterstufenklassen der Fachschule hat Herr Kuntze in diesem Schuljahr bereits Seminare zum kreativen Umgang mit dem PC und zu Audioproduktionen durchgeführt.

Zwei der Trickfilme gelang der Sprung in die Öffentlichkeit: Sie wurden Teil der Ausstellung „Gender“, die am 24.11. in der Schule als Projekt der Klasse FSU 3 gezeigt wurde.


Berufspraktikanten auf dem XI. Kongress für Erziehung und Bildung in Göttingen

bpbpZwei Tage lang besuchten Marburger Berufspraktikanten der BP -Gruppe 2 unter Begleitung ihrer Lehrerinnen Stefanie Sanner und Christa Schreier den VI. Kongress für Bildung und Erziehung in Göttingen. Unter dem Motto „ Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Anerkennung - was Kinder wirklich brauchen“ gab es am 5.und 6. November die Gelegenheit, interessanten Vorträgen zu lauschen sowie an Workshops und Diskussionsforen teilzunehmen.
Das vielfältige Angebot reichte von Eltern-Medien-Training über Schule als Ort für selbstwirksames Lernen bis hin zur Reggio -Pädagogik. Mitmach-Angebote des Liedermachers Fredrik Vahle konnten ebenso besucht werden wie ein Vortrag von Prof. Beutelspacher zu mathematischen Experimenten mit Kindern.
Höhepunkt für viele der Berufspraktikanten war sicher der Vortag des bekannten Neurobiologen Gerald Hüther, der anschaulich zum Thema „ Geteilte Aufmerksamkeit und die Kunst, über sich selbst hinauszuwachsen“, sprach.
Fortbildung, Universitätsatmosphäre schnuppern, ein schöne Stadt und auch die Gruppe besser kennen lernen - die Exkursion hat sich nach Göttingen hat sich gelohnt und auch viel Spaß gemacht.


Auch das noch…….§§§§§, Gesetze, Gesetze!

Wichtig? Ja, schon.
Jetzt sind wir fit, was unsere Mitwirkungspflichten und Meldepflichten  bei ansteckenden Erkrankungen betrifft. Bekommen ein Zertifikat und müssen für diese Belehrungnicht zum Gesundheitsamt. Prima!
Alle zwei Jahre ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass wir (Schülerinnen und Schüler der Sozialassistenz-Ausbildung) uns sachkundig machen (lassen), was den Umgang mit Lebensmitteln  und die Verhütung von Infektionskrankheiten angeht, weil wir in Gemeinschaftseinrichtungen mit Menschen aller Altersstufen und in allen Lebenssituationen arbeiten . Schon die einfachsten Maßnahmen – wie das Händewaschen oder das Niesen in den Ärmel – tragen dazu wesentlich bei,  den Ausbruch von Infektionskrankheiten zu verhindern.


Bodensee mit Kopf, Herz und HandStudienfahrt der 12 FOS 1 und 2 nach Lindau/Bodensee

Kultur, Bewegung, Kreativität, Sozialpädagogik und berühmte Persönlichkeiten rund um den Bodensee waren die 5 Bausteine, aus denen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 FOS 1 und 2 Aufgaben auswählen konnten, um noch vor Antritt unserer Studienfahrt an den Bodensee mit den Planungs- und Recherche-Aufgaben zu beginnen. In Teams hatten sie dann in der Woche vom 6. bis 10. September 2010 Gelegenheit, in und um Lindau, Friedrichshafen, Konstanz und Bregenz ihre Aufgaben zu bearbeiten und sich auf die Präsentation ihrer Ergebnisse vorzubereiten.
Ob das nun beispielsweise ein biografisches Portrait über Ferdinand Graf von Zeppelin, der Besuch einer sozialpädagogischen Einrichtung, eine Spielplatzbewertung , eine Ausflugsempfehlung für die Stadt Bregenz mit Bergtour auf den „Pfänder“ oder auch die Ausgestaltung eines Abendprogramms für die gesamte Gruppe in der Jugendherberge war – Planung und Durchführung der einzelnen Aktivitäten haben die Teams in vielerlei Hinsicht gefordert. Köpfe, Herzen und Hände waren in Lernprozesse involviert, die Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit, soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gefördert haben. 
Im Rahmen einer einwöchigen Ausstellung in der Käthe-Kollwitz-Schule hatten Interessierte die Möglichkeit, sich anhand von informativen und kreativ gestalteten Plakaten, Fotodokumentationen und Gedichten einen Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten zu verschaffen, die sich aus der Arbeit an den 5 Bausteinen für die Schülerinnen und Schüler entwickelt haben. Und dass der Bodensee mehr als nur schöne Kulisse bei der gemeinsamen Bewältigung der Aufgaben war, darüber sind sich alle einig, auch wenn Peter Scher, Redakteur des Simplicissimus, meint: „Zum Arbeiten ist es am Bodensee viel zu angenehm.“


"Europa - wir kommen"

Europa DVDSeit mehr als 10 Jahren schon können Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik Lebens- und Arbeitserfahrtungen im europäischen Ausland sammeln. Dies ist ein Anlass, in einem knapp 30-minütigen Film auf kurzweilige Weise die Ziele der Praktika, die Erwartungen und Erfahrungen der Studierenden und unsere Praxisstellen in 5 europäischen Ländern "live" vorzustellen.
Zusätzlich enthält die DVD eine Datei mit aktuellen schriftlichen Informationen zur Schwerpunktklasse "Interkulturelles Lernen/Arbeiten in Europa" und zu den Auslandspraktika.
Interessierte Schulen und an der Ausbildung interessierte Schüler können den Film gratis erhalten, wenn sie Ihre schriftliche Bestellung an die Schuladresse, zu Händen Herrn Kramß senden.

Weitere Informationen gibt es auf der Presseseite.


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