Aktuelles

Finnische Schüler arbeiten in Marburger Praktikumsstellen

PraktikantTopias Tähtinen (Mitte) ist einer der finnischen Praktikanten, die für drei Wochen ein Praktikum in Marburger Kindertagesstätten oder Gesundheitseinrichtungen absolvieren und auch von Studierenden der Fachschule betreut werden. Die finnischen Praktikannten besuchen auch unsere Schule und entdecken Marburg auch in ihrer Freizeit.


Vernetzung von Elementar- und Primarbereich – schon in der Ausbildung.

VelPriWenn Kinder von Kindertagesstätten in die Schule kommen, ist dies für sie ein wichtiger Übergang, an dem sie sich rasant weiterentwickeln können. Für einen gelingenden Übergang ist es aber unerlässlich, dass die Kinder dabei von pädagogischen Fachkräften und Lehrern begleitet werden. Damit die Begleitung für alle Kinder erfolgreich ist, muss der Übergang vom Primar- in den Elementarbereich schon in der Ausbildung zur Grundschullehrerin, Kindheitspädagogin oder Erzieherin (sowie deren männlichen Pendants) deutlich verankert sein.
Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat in einem Projekt (VElPri) deutschlandweit Universitäten, (Fach-)Hochschulen und Fachschulen umfassend nach deren Konzepten befragt und zusätzlich Interviews mit über 2000 Studierenden durchgeführt.
Im März hat ein Gutachtergremium bestehend aus Hochschullehrern verschiedener Studiengänge, Fachleuten für frühe Bildung sowie einem Vertreter der Fachschule für Sozialpädagogik herausragende Beispiele guter Ausbildungs-Praxis ausgewählt. Als Gutachter der Fachschule arbeitete Jürgen Kramß in dem Gremium mit.
Im Spätsommer sollen „Leuchttürme guter Ausbildungsvernetzung“ mit ihren Konzepten veröffentlicht werden. Dabei wird es sich um eine Vielzahl von beispielhaften Didaktik-, Struktur-, Veranstaltungs- und Praktikumskonzepten handeln, die in ihren Teilen dazu anregen sollen, in die Ausbildung anderer Fach- und Hochschulen übertragen zu werden.


Mehr Chancen im Beruf mit Fremdsprachen

KMK23 Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg haben im März im Rahmen einer externen Prüfung das KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch erworben. Dieses bundesweit und international anerkannte Zertifikat dokumentiert unabhängig von der Zeugnisnote berufsbezogenen Fremdsprachenkompetenzen und kann damit berufliche Einstellungs- und Aufstiegschancen deutlich verbessern. Sprachliche Kompetenz und Flexibilität zahlen sich aus, wo Arbeitsplätze immer internationaler werden und der Wettbewerb um diese Arbeitsplätze zunimmt.
Die Studierenden für Tätigkeiten im Ausland zu qualifizieren und ihnen den Erwerb interkultureller Kompetenz zu ermöglichen, sind wichtige Bildungsziele der Käthe-Kollwitz-Schule. So konnten einige der Prüflinge im vergangenen Herbst während ihres sechswöchigen Praktikums in Spanien, Finnland, Lettland und Schweden erste Praxiserfahrung mit Bildungs- und Erziehungskonzepten (vor)schulischer Einrichtungen in Europa sammeln.
Für das KMK-Fremdsprachenzertifikat haben sich die Studierenden inhaltlich und thematisch im Rahmen des Englischunterrichts auf das Thema „Child Development“ vorbereiten können und dann eine schriftliche und eine mündliche Prüfung abgelegt. Die Zertifikatsprüfung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Käthe-Kollwitz-Schule Wetzlar, der Adolf-Reichwein-Schule Limburg und der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg, in der sich am 12. März insgesamt 27 Prüflinge aller drei Schulen über ihre bestandenen Prüfungen freuen konnten.
Die Marburger Studierenden werden ihre KMK-Zertifikate im feierlichen Rahmen ihrer Zeugnisverleihung  und Verabschiedung im Juni entgegennehmen können. Dazu gratulieren ihnen ihre Englischlehrerinnen Astrid Hüther und Katrin Nagel herzlich. Weitere Informationen gibt es im Presseteil.


Klassenfahrt der 11 BSA 1 nach Hamburg

BSAHamburg war das ersehnte Ziel der Klasse. Sie wollten keine Tagestouren, sondern „drei Tage miteinander verbringen und eine große Stadt kennen lernen“.  So hatten wir drei Tage Hamburg im Frühling mit überwiegend blauem Himmel und guter Stimmung. Höhepunkte waren die Hafenrundfahrt und diverse Stadtrundgänge, die teilweise zum Verlust der Absätze führten. Ein Besuch in der Kunsthalle mit dem Thema >Besser scheitern< war spannend. Als soziale Einrichtung haben wir den Verein „Dolle Deerns“ besucht. Dort gibt es Angebote, die Mädchen und junge Frauen stärken sollen. Wir waren im A&O Hostel nahe des Bahnhofs untergebracht, das war gut und lag zentral. Eine gelungene Aktion, bei der Klassengemeinschaft profitiert hat. (Andrea Saalbach)


Premiere an der Käthe-Kollwitz-Schule: Erster Ausbildungsgang  der Teilzeitausbildung  zur staatlich anerkannten Erzieherin erfolgreich abgeschlossen

Verabschiedung TeilzeitstudierendeStrahlende Gesichter allenthalben: 18 Teilnehmerinnen der Teilzeitausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ erhielten Ende Februar ihre Abschlusszeugnisse zum theoretischen Teil der Ausbildung und werden nun ihr Berufspraktikum in sozialpädagogischen Einrichtungen beginnen.
Verabschiedung TeilzeitstudierendeZu der Verabschiedung war auch viel politische Prominenz erschienen: neben Bürgermeister Dr. Franz Kahle, dem ersten Kreisbeigeordneten Dr. McGovern waren Gerhard Wenz, Bereichsleiter in der Agentur für Arbeit, Uwe Kreiter, Fachdienstleiter beim Kreisjobcenter sowie der Geschäftsführer von Arbeit und Bildung, Rainer Dolle, zu Gast in der Käthe-Kollwitz-Schule.
Vorangegangen waren diesem Ereignis lange Jahre der praktischen und theoretischen Qualifikation:
Nach einem einjährigen Vorbereitungskurs bei Arbeit und Bildung in Marburg erfolgte 2011 eine Aufnahme-und Feststellungsprüfung in der Käthe-Kollwitz-Schule, bei der es sowohl um theoretisches und praktisches Vorwissen als auch um die berufliche Motivation ging. Erst dann fand die Aufnahme in den zweiten Ausbildungsabschnitt der Fachschule für Sozialpädagogik statt.
Schulischen Unterricht gab es zwei Wochentagen, an drei Tagen wurde das erworbene Wissen in Kindertagesstätten, Krippen, Einrichtungen der Erziehungshilfe oder in der Schülerbetreuung erprobt und angewandt. Die Teilnehmerinnen wurden zudem von einer Sozialpädagogin (Arbeit und Bildung) in der Praxis begleitet und betreut.
Nun, nach zwei Jahren, können die Früchte der Arbeit geerntet werden: Das letzte Ausbildungsjahr wartet mit Stellen bei den unterschiedlichsten Trägern, darunter auch die Stadt Marburg. Im Jahr 2014 werden dann voraussichtlich alle Absolventinnen dieses Lehrgangs ihre staatliche Anerkennung als Erzieherin erhalten.
Verabschiedung TeilzeitstudierendeGabriela Quantz als Vertreterin der Studierenden führte durch das Programm und bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere aber bei den Kindern der Teilnehmerinnen, die ihre Mütter während der Ausbildung doch manchmal hätten entbehren und einiges aushalten müssen. Schulleiterin Dr. Ursula Knell würdigte in ihrer Begrüßung das Projekt dann auch als gute Maßnahme, um Frauen zu einer qualifizierten Ausbildung in einem begehrten Berufsfeld zu verhelfen. Sie zeigte sich beeindruckt vom Engagement und Durchhaltevermögen der Teilnehmerinnen, die über drei Jahre lang Schule, Familienleben und sozialpädagogische Praxis unter einen Hut gebracht hätten. Abteilungsleiter Dr. Matthias Almstedt, Bürgermeister Dr. Franz Kahle, Rainer Dolle von Arbeit und Bildung sowie Gerhard Wenz von der Agentur für Arbeit und der Erste Kreisbeigeordnete Mc Govern sprachen den Anwesenden Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Mit einem Dank an alle Beteiligten - auch für die musikalische Begleitung durch Katharina Grebe und den hervorragenden Service durch die Höhere Berufsfachschule für Gastronomie , Hotellerie und Fremdenverkehrswirtschaft mit ihren Lehrern Martina Merz und Andreas Buß - endete die gelungene Verabschiedung.

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Presseseite oder der Seite Verabschiedungen.


Jetzt vier Schwerpunkte in der Erzieher-Ausbildung

NaturStudierende der Fachschule für Sozialpädagogik haben in diesem Jahr die Möglichkeit an vier selbst zu wählenden Schwerpunkten

grundlegende Fähigkeiten für die selbstständige Arbeit in unterschiedlichen, sich permanent verändernden sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern zu erwerben.


 Schwedische Praktikantinnen in Marburg

Schwedische PraktikantinnenAm Dienstag, den 5.2.2013 beendeten vier schwedische Schülerinnen aus dem Rinmangymnasiet in Eskilstuna ihre 5-wöchigen Praktika in sozialpädagogischen und gesundheitlichen Einrichtungen. Zwei Schülerinnen arbeiteten im Hort der Gebrüder Grimm Schule und zwei in den Lahnwerkstätten, Einrichtung der Lebenshilfe. Zum Ende ihrer Zeit in Marburg kamen sie zu Besuch in die Käthe-Kollwitz-Schule und konnten diese im Rahmen einer Tour - geführt durch Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik - kennen lernen und auch am Unterricht teilnehmen. Nach eigener Aussagen, war es für alle eine schöne Zeit in Marburg, in den Einrichtungen und auch in der Schule. Drei unserer Studierenden werden im Herbst nach Eskilstuna reisen und dort ihre Praktika absolvieren - der Kontakt wird dort sicher wieder aufleben; dann mit einem "Hej" in Schweden.


Berufspraktikantinnen auf der didacta in Köln

didactaZum Vortrag von Fthenakis gehen oder den Tanz-Workshop mitmachen? Oder erst durch die Hallen schlendern und schauen, was es Neues in Sachen Spielmaterial und Büchern gibt?
Wer zur didacta fährt, hat die Qual der Wahl! Dies mussten auch die Berufspraktikantinnen der Fachschule für Sozialpädagogik feststellen, als sie im Februar auf Studienfahrt in Köln waren. Das riesige Angebot an Fachliteratur, Vorträgen und Seminaren sowie die Messehallen mit zahlreichen Ständen war in den zur Verfügung stehenden Tagen kaum zu bewältigen. Einige der Praktikantinnen durften für „ihre“ Einrichtungen Material einkaufen, andere versorgten nur sich selbst mit Literatur und pädagogischen Ideen.
In die Jugendherberge kehrten jedenfalls die meisten mit Taschen beladen und ziemlich erschöpft  zurück- was die Gruppe jedoch nicht davon abhielt, einen Ausflug ins abendliche Köln zu starten!
Wer am zweiten Tag genug von der „größten Bildungsmesse der Welt“ hatte, konnte sich einer Führung durch den Kölner Dom anschließen. Die ganz Sportlichen – die Lehrerinnen waren nicht darunter- erklommen sogar noch den Turm mit seinen fast 600 Stufen: Köln & didacta sind eine gute Kombination!


Was ist eigentlich „Mediation“?

Mediatiion 2012Mit dieser Frage haben sich die Oberstufenklassen der Fachschule für Sozialpädagogik in Kooperation mit der Berufsfachschulklasse 10BFS der Käthe-Kollwitz-Schule im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes im ersten Halbjahr des Schuljahres 2012/2013 beschäftigt. Die ersten Termine nutzten die Studierenden, um gemeinsam mit Frau Schlegl von der JUKO e.V Marburg und der betreuenden Lehrerin Frau Schüler einen Überblick zu bekommen, was überhaupt ein Konflikt ist, welche Arten von Konflikten es gibt und bei welchen Konflikten das Mediationsverfahren sinnvoll anwendbar ist. Wir lernten viele Übungen kennen, die wir in späteren Einheiten gemeinsam mit den Berufsfachschülern praktischen umsetzten. Ziel dieser Kooperationen war es in erster Linie, gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen etwas über Konflikte zu lernen und Methoden zu erarbeiten, mit deren Hilfe man Konflikte zunächst verstehen und konstruktiv lösen kann. Jede Kooperationseinheit ging über zwei Schulstunden und bestand jeweils aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil, in dem die Schüler bei von uns angeleiteten Übungen und Spielen ihr neu erlerntes Wissen praktisch ausprobieren und vertiefen konnten...

Mediatiion 2012Höhepunkt dieser Veranstaltung war sicherlich nicht die Übergabe der Zertifikate, sondern der „Gordische Knoten“, eine Übung zur Darstellung von Konflikten, den alle Schülerinnen und Schüler und Studierende gemeinsam lösten. Abschließend können wir alle auf eine arbeitsreiche und sehr intensive Zusammenarbeit zurückblicken, von der nicht nur die Berufsfachschüler und –Schülerinnen sondern auch wir angehenden Erzieherinnen und Erzieher profitieren können. Wir sind sehr dankbar, dass wir im Rahmen dieses Projektes die Möglichkeit hatten, uns so intensiv und hautnah mit dem Thema „Mediation“ auseinanderzusetzen und werden die Kooperations-Freitage sicherlich noch lange in guter und lebendiger Erinnerung behalten.
Geschrieben von Ann-Kristin Acker


VETPRO 2013: Fachlicher Austausch mit Bildungs-Partnern in Schweden

 Vetpro-ProjektWorin unterscheidet sich Bildung und Ausbildung in Ländern wie Deutschland und Schweden? Wie sieht in beiden Ländern die Ausbildung in den Bereichen Sozialpädagogik, Hotellerie und Gesundheit aus? Was können wir voneinander lernen?
Ein interdisziplinäres Lehrerteam nimmt sich dieser Fragen an und die 5 reisenden Lehrkräfte setzen sich mit verschiedenen Aspekten des schwedischen Bildungs- und Ausbildungssystems vor Ort auseinander. Insbesondere durch Hospitationen im Rinmangymnasiet und verschiedenen Praxisstellen in Eskilstuna sowie im direkten fachlichen VetproAustausch mit den schwedischen KollegInnen ergeben sich viele neue Eindrücke, interkulturelle Horizonterweiterungen und Anregungen zur Weiterentwicklung eigener pädagogischer Ansätze.
Das VETPRO-Mobilitätsprojekt trägt den Titel: Cultural and Professional Exchange and Experiences und .
In einem Blog sind die kompletten bebilderten Berichte von den Vorbereitung sowie den Erfahrungen in Schweden vom 11.-16.02. zu lesen.

Weitere Informationen gibt es im Presseteil.


Interkulturelle Praktika in Deutschland und im europäischen Ausland

PraktikumStudierende der interkulturellen Fachschulklasse FSO 3 stellten im Dezember in abwechslungsreichen Präsentationen fünf anderen Klassen der Käthe-Kollwitz-Schule die besondere interkulturelle Arbeit von drei Einrichtungen aus Marburg vor. In der Pause wurden die Gäste mit einem internationalen Fingerfood-Büfett bewirtet, hergestellt von der FSU 3.
Euro-DVDAuf besonderes Interesse trafen die Vorstellungen von sechs schulischen und vorschulischen Praxisstellen in Finnland, Schweden, Lettland und Spanien, in denen 10 Studierende für sechs Wochen arbeiteten. Hier wurden auch wertvolle Informationen und Tipps an Studierende der Unterstufenklasse gegeben, aus der wiederum 2013 ca. 10 Schülerinnen an diesem finanziell gefördertem europäischen Praxisprogramm teilnehmen werden.
Interessenten an der Erzieherausbildung mit Schwerpunkt Interkultur/Europa können sich kostenlos einen Infofilm zu den Auslandspraktika bei der Schule bestellen: Einfach das Kontaktformular ausfüllen mit dem Betreff „Eurofilm“ und unter "Nachricht" die genaue eigene Adresse angeben, dann wird die DVD zugeschickt.


Ein kleiner Einblick in die Berge

KaisergebirgeZwanzig angehende ErzieherInnen der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg der Klasse FSO2 mit ihrem Bewegungs orientierten Schwerpunkt fuhren vom 23.09.-29.09.2012 auf einen kurzen Tripp ins Kaisergebirge nach Österreich, nahe bei Kufstein (Tirol), auf Studienfahrt.
Dort angekommen, waren alle begeistert vom Anblick der Berge und der schönen Natur. Das Hans-Berger-Haus, in dem die Studierenden für ihre siebentägige Fahrt untergebracht wurden, war sehr gepflegt,das Team sehr freundlich und das Essen sehr lecker.
Die Studierenden konnten sich abends beim gemeinsamen Zusammensitzen mit ihren drei Lehrkräften, die mit ihnen verreist waren, zwischen mehreren Wanderrouten entscheiden und jeden Tag in Kleingruppen eine am Tag zuvor geplante Route gehen. Einige Wanderrouten, darunter auch der steile geröllartige Weg zur Pyramidenspitze, der bekannte Höhenweg mit seiner wunderbaren Aussicht auf die Berge, der lange Ritzau Alm-Weg, die Wanderung zur Kaindlhütte, das mit Klettern verbundene Wandern auf dem naheliegenden Klettersteig in der Steinernen Rinne, der lange treppenartige Abstieg vom Feldalm-Sattel und der fast tägliche Weg zum Stripsenjochhaus haben den Studierenden sichtlich zu schaffen gemacht. KaisergebirgeDennoch waren alle sehr stolz auf sich und auf das, was sie meisterten und freuten sich über die Chance auf ein derartiges Naturerlebnis. Sie alle haben viel von ihrer Studienfahrt mitgenommen, sowohl die Studierenden als auch die Lehrkräfte und alle sind sich einig diese Erfahrungen in ihrer zukünftigen Arbeit mit einzubringen.
Unsere Ziele der Studienfahrt waren unter anderem Grenzerfahrungen zu sammeln, in denen wir unsere Stärken und Schwächen genauer kennenlernten. Die Erfahrungen  in der Gruppe waren durch den engen Kontakt sehr intensiv. Wir konnten unsere sozialen Kompetenzen in Hinsicht auf Vertrauen, Toleranz und Unterstützung stärken. Ganz nebenbei haben wir unsere Bergwanderkenntnisse erweitert, wie z.B.: Umgang mit Karte und Kompass, Trittsicherheit am Berg, Pflanzenkunde und die Erfahrung in die Rolle eines Wanderführers zu schlüpfen. (Bericht von Katharina Wojakin, FSO2)


Hörtheatrale

TheatraleIm September durften sich verschiedene Klassen der KKS über den Besuch der „Hörtheatrale“ an der Schule freuen. Die Schauspieler Daniel Sempf und Markus Klauk gaben zwei spannende Kriminalfälle des berühmten Detektivs Sherlock Holmes zum Besten und lösten das Versprechen ein, „Kopfkino zu erzeugen“. Dabei wurde die Vorstellungskraft der Schülerinnen und Schüler nicht nur durch die Stimmen und Geräusche angeregt. Kostüme, Requisiten und viel Nebel dienten ebenfalls dazu, dem Schulalltag zu entfliehen und der Entschlüsselung des Geheimcodes tanzender Strichmännchen zu folgen. Ein mörderisches Vergnügen!


Projekt Schreibwerkstatt - „Man muss einfach anfangen.“ 

SchreibwerkstattEine spannende abendliche Lesung unter Palmen… (wenn auch nur  im Gewächshaus des Botanischen Gartens der Philipps- Universität) – aber mit anschließender Schreibwerkstatt im Fachbereich Biologie und das alles mit dem renommierten Wissenschaftsjournalisten und Krimiautor Bernhard Kegel  - das wollten sich Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik aus dem Lesehaus-Kurs nicht entgehen lassen. Und: alle kamen selbst ins Schreiben. Wie das ging, verrät ein begeisterter Teilnehmer: „Man muss einfach anfangen.“  (Mirko David, FSO 1) Sein Text und einige mehr finden sich im Anhang. Über den Ablauf und eineige Schreibproben erfährt man mehr hier.


Start ins Berufsleben - Käthe-Kollwitz-Schule verabschiedet 64 Erzieherinnen und Erzieher

VerabschiedungGrund zur Freude gab es am Freitag, dem 7. September in der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg: 64 Absolventinnen und Absolventen erhielten im Rahmen einer Feierstunde ihre Zeugnisse als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher.
Schulleiterin Dr. Ursula Knell gratulierte den frisch gebackenen sozialpädagogischen Fachkräften zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung und wünschte viele glückliche Momente: „Halten Sie Ihre Glücksmomente fest, nehmen Sie sich Zeit, schenken Sie das Glück der Beachtung und haben Sie den Mut, Ihren eigenen Weg zu gehen!“, so die Schulleiterin.
OtterbachVerabschiedet wurden jedoch nicht nur die künftigen Erzieherinnen und Erzieher, sondern auch eine langjährige Kollegin an der Käthe-Kollwitz-Schule: Christel Otterbach, die Generationen von angehenden Erzieherinnen auf dem Weg ins Berufsleben begleitet hat, geht nach fast 40 Dienstjahren in den Ruhestand. Schulleiterin Dr. Ursula Knell  bedankte sich bei der bekennenden BVB- Anhängerin und engagierten Lehrerin für ihre lange Tätigkeit  im Dienste des Landes Hessen.
Dr. Matthias Almstedt, Leiter der Abteilung Sozialpädagogik, begrüßte in seiner Ansprache neben den AbsolventInnen die zahlreich erschienenen Freunde und Familienangehörige sowie die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. Er skizzierte die vergangenen Jahre der Ausbildung und betonte die Vielfalt an Persönlichkeiten und Erfahrungen, welche an der Fachschule zusammen gekommen seien. In den Klassen sei häufig Offenheit für Neues und Neugierde auf Menschen und fachliche Inhalte anzutreffen gewesen, bei den Praktika in In-und Ausland ebenso wie bei den erlebnisorientierten Unternehmungen im Bewegungsbereich und den musisch-kulturellen Aktionen .
„Ihr Engagement wird von unserer Gesellschaft dringend gebraucht! Ihre Generation hat sehr gute Einstellungschancen - und Sie haben die Chance, die Entwicklungen zu beeinflussen und zu prägen! Sie sind es, die in verschiedensten Arbeitsbereichen Grundlagen für umfassende Bildung legen“, so Matthias Almstedt. Mehr...

Weitere Informationen gibt es im Presseteil.


Begrüßung der neunen Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik

Begrüßung der neuen StudierendenBegrüßung der neuen Studierenden

Begrüßung der neuen Studierenden

 

 

 

 

 

Für fast 100 neue angehende Erzieher und Erzieherinnen ist es der zweite Tag an der Schule und der erste, an dem sie von den Studierenden der Oberstufe mit Theaterspiel, Filmen und Tanz im Rahmen einer „Herzblatt“-Parodie auf unterhaltsame Weise mit den vier Schwerpunkten der Ausbildung bekannt gemacht werden. Bereits im letzten Schuljahr bereiteten die Oberstufen-Studierenden der Fachschule mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte diesen mittlerweile traditionellen Empfang vor.
Zuvor begrüßte die Schulleiterin Dr. Knell die Studierenden und der Abteilungsleiter Dr. Almstedt stellte den Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und den damit verbundenen Veränderungen und Chancen in Bezug auf Ausbildung und Arbeitsplatzmöglichkeiten her. In eine symbolische Schultüte packte er nützliches „Handwerkszeug“ für den kommenden Ausbildungsweg.
Im Anschluss trafen sich alle Studierenden zu einem Frühstücks-Büffet, bei dem ein lebhafter Austausch zwischen „neuen“ und „alten“ Studierenden statfand.


Besuch eines Gießener Familienzentrums

FamilienzentrumDer Flur der Einrichtung ist riesig und in der Mitte befindet sich, durch Wände mit großen Fensterflächen abgegrenzt: die Küche – Herzstück des neuen Familienzentrums „Am Kaiserberg“ in Gießen – Wieseck.
Mit der Frage „Was brauchst Du für Deine Lebenssituation?“ werden neue Eltern empfangen, wird das Haus sukzessive eingerichtet, wächst das evangelische Familienzentrum zum Herzstück des Neubaugebiets „Am Kaiserberg“ heran. Die Klasse FSO1 lernte bei einer Exkursion Chancen und Grenzen eines Familienzentrums kennen und ergänzte so Theorie mit praktischen Eindrücken.
(Tobias Köding & Stefanie Sanner)


Studierenden-Vollversammlung der Käthe-Kollwitz-Schule protestiert gegen die geplante Verkürzung der Erzieherinnenausbildung

FSP-ProtestveranstaltungÜber 220 Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik sowie der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz protestierten am 22.Mai in einer Vollversammlung der Käthe-Kollwitz- Schule gegen die von der Hessischen Landesregierung geplante Verkürzung der Erzieherinnen-Ausbildung.
Unter Moderation der Studierendenvertreter Stephanie Schulz, Henning Jentsch und Alexander Richter wurden Unterschriften für eine Resolution an Sozial-und Kultusministerium gesammelt. Diese Forderungen würden von der Mehrheit der Studierenden an über 20 hessischen Fachschulen unterstützt.
FSP-ProtestveranstaltungDie Minister werden darin aufgefordert, ihre Kürzungspläne zurückzunehmen, der gegenwärtige Fachkräftemangel dürfe nicht zu Lasten der gestiegenen Qualitätsanforderungen im Erzieherberuf gehen. Insbesondere das Berufspraktikum als Schnittstelle der Verknüpfung von Theorie und Praxis müsse in seiner Länge von 12 Monaten erhalten bleiben, die Anschlussfähigkeit zu weiterführenden Ausbildungsgängen, wie z.B. zu einem Studium an Universität oder Fachhochschule, erhalten bleiben.
Unter Umständen werde man für seine Forderungen auch auf die Straße gehen, in Planung sei eine Demonstration der hessischen Fachschulen vor den zuständigen Ministerien in Wiesbaden.
Abteilungsleiter Dr. Matthias Almstedt informierte die Studierenden über die möglichen Konsequenzen der Kürzungspläne und formulierte seine Befürchtung, die Qualität der Ausbildung könne leiden. Anstelle einer Kürzung der Ausbildungszeit müsse weiterhin an einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis gearbeitet werden.
Unterstützung erhalten die Studierenden mit ihrem Anliegen von prominenter Stelle: Der Hessische Städte-und Gemeindetag, der Jugendhilfeausschuss des Landes Hessen, die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft und ver.di, auch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Marburg wenden sich gegen die vorliegenden Pläne und fordern die Erhaltung der Ausbildungsqualität.

Weitere Informationen gibt es im Presseteil.


Zertifikate für Ausbildungsbeauftragte - Gelungene Kooperation zwischen Käthe-Kollwitz-Schule und VHS Marburg

AusbildungsbeauftragteVierzehn AnleiterInnen haben erfolgreich an einer Weiterbildung zur Ausbildungsbeauftragten im Rahmen der Erzieher/innenausbildung mit dem Schwerpunkt drittes Ausbildungsjahr teilgenommen und als Ergebnis ihr eigenes Anleitungskonzept entwickelt. An der Zertifikatsübergabe nahmen Vertreter der Käthe-Kollwitz-Schule, Träger/Leiter von sozialpädagogischen Einrichtungen und ein Vertreter der VHS Marburg teil.
Da die Weiterbildung von allen Beteiligten sehr positiv bewertet wurde, wird sie im neuen Schuljahr wieder angeboten. Die Maßnahme beginnt am 24.08.12, Anmeldungen werden zeitnah erbeten entweder bei der VHS unter der Veranstaltungsnummer 10601 oder bei der Leiterin der Maßnahme, Frau Kasper, Tel.: 06421/6858550, bzw.  per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Käthe-Kollwitz-Schule.


 

Wir stechen in See - Studienfahrt der Klasse 11 BSA 3

SeefahrtSchuljahresbeginn: Die Mitschüler kennen sich noch kaum untereinander, geben aber zu 100% ihre Stimmen für einen gemeinsamen Segeltörn im holländischen Wattenmeer und auf dem Ijsselmeer ab. Kurz später laufen die Planungen auf Hochtouren und die Vorfreude auf die außergewöhnliche Studienfahrt steigt. Uns erwartet eine erlebnispädagogisch orientierte Fahrt mit einem Plattbodenschiff.
Auf dem Segelschiff STRIJD angekommen, sind alle begeistert. Skipper und Maat begrüßen die Gruppe herzlich an Bord. Ohne uns geht gar nichts: Das große Segelschiff fährt nur mit uns als Matrosen, mit uns als Mannschaft. Mit diesem Motto geht es gleich am nächsten Morgen unter Anweisungen von Skipper und Maat ins Ijsselmeer und dann durch die Schleuse raus ins Wattenmeer. Alle ziehen wahrhaftig 'an einem Strang', hissen Klüver, Fock, Großsegel und Bösan (die vier Segel des großen Schiffs) und genießen die ersten Momente der fünftägigen Fahrt.
Land in Sicht! Jeden Tag haben wir einen anderen Zielhafen. An zwei wunderschönen Inseln (Terschelling und Vlieland) mit Leuchtturm und Sandstrand und in kleinen Hafenstädten legen wir an. Hier machen wir Landgänge, erkunden holländische Spezialitäten (z. B. Kibbeling met Pommes en Sauce!) oder machen Spieleabende auf dem Schiff, bevor wir erschöpft in unsere Kojen fallen.
SeefahrtDas Wetter ist wechselhaft, und manchmal weht eine steife Brise - genau wie die Stimmung in der Gruppe. Aber am Ende siegt meist die Sonne oder eine Versöhnung.
So war nicht nur das Segeln ein neues Erlebnis für uns; wir haben uns gegenseitig besser kennengelernt (Mitschüler, Lehrer, aber auch uns selbst) und gespürt, was es für uns heißt, ein Team, eine Mannschaft zu sein. Wir sind auf engstem Raum zusammengerückt, aber alle hatten Platz. (Anna Raquel Kokot, 11 BSA 3).


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