aktiv Globales Lernen

Die KKS wird „WegWerfBecher“ frei oder „Wieder befüllen ist in“

Werbung BambusBecher KKSEs ist 8 Uhr, Deutschland ist erwacht und beginnt mit der Schule und Arbeit. Und was gehört für die meisten zum Morgen dazu? Genau Kaffee.
Und wie nehmen die Deutschen ihren Kaffee, ob nun schwarz oder als Milchkaffee, zu sich?
Für viele ist es der Kaffee unterwegs und dann ist es der Kaffee im Plastikbecher.
Das sind allein in Deutschland jede Stunde ca. 320.000 Becher, die in den Müll wandern. In einem Jahr sind das ungefähr 40.000 Tonnen Müll, nur durch diese Wegwerf-Plastikbecher.
Wir als SV der Käthe-Kollwitz-Schule fanden das völlig unbegreiflich und wollten etwas dagegen tun, damit an unserer Schule diese Müll-Flut ein Ende hat.

Aurea urbs – Eine Woche in der „goldenen Stadt“ Prag

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Zum ersten Mal fuhren Studierende der Fachschule für Sozialwesen zu einem erlebnispädagogischen Seminar nach Prag. „Stadtgespräche – City Bound als Angebot zur Unterstützung von Kommunikation, Orientierung und Mobilität in Städten“ – so der Titel der einwöchigen Veranstaltung, an der die Studierenden der FSU 3 (Unterstufenklasse mit interkulturellem Schwerpunkt) und weitere Studierende der Unterstufe des insgesamt 3-jährigen Ausbildungsganges zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in an der Käthe-Kollwitz-Schule teilnahmen. Ein großer Teil dieser Gruppe wird im Herbst 2018 das zur Ausbildung gehörende Sechs-Wochen-Praktikum in einer Bildungseinrichtung im europäischen Ausland absolvieren. Beim City-Bound-Training machen die Studierenden Erfahrungen in einer fremden Großstadt, die für die eigene Persönlichkeitsentwicklung und den beruflichen Alltag – nicht nur im Ausland – hilfreich sind.

Die alte und doch junge Stadt Prag, berühmt für ihre Bauwerke, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihr Lebensgefühl hat da viel zu bieten! So residierte der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. Auf der Prager Burg (Pražský hrad), dem größten geschlossenen Burgareal der Welt, und gingen einige hundert Jahre später Kafka und Einstein im Café Louvre, Národní 22, in der Neustadt ein und aus. Heute flaniert man am Altstädter Ring und besucht die zahlreichen Bars, Clubs und Restaurants. All diese Ort lagen nur unweit vom Hostel, in dem die Studierenden unterkamen. Es war einfach, hatte aber mit seinen hohen Decken und alten Möbeln einen ganz besonderen Charme.

Am ersten Arbeits- oder besser Erlebnistag galt es, im riesigen Metro- und Tramnetz der Stadt zwei „entflohene Verbrecher(innen)“, die mit Handschellen aneinandergekettet waren, ganz nach Scotland-Yard-Manier zu finden und zu stellen. Nach einigen Stunden wurden die beiden Entkommenen, als sie sich schon in Sicherheit wähnten, doch noch entdeckt, was diese mit einem lauten Schrei parierten. Ganz nebenbei lernten die Studierenden, sich im ÖPNV-System einer fremden Großstadt zurechtzufinden. Eine Erfahrung, von der man nicht nur im Ausland profitieren kann! Bei den verschiedensten Orientierungs- und Kommunikationsaufgaben bleibt ein Abend sicher in besonderer Erinnerung. Während die einen damit beschäftigt waren, einen Lichterkette entlang der Karlsbrücke über die Moldau zu errichten, hatten sich andere zum Abendessen in Prager Familien einladen lassen. Es ergaben sich erstaunliche Begegnungen und bemerkenswerte Gespräche auf Deutsch, Englisch und Tschechisch, mit Mimik und Gesten.

Am Ende des Seminars, das von Teamern des BSJ (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V. Marburg) geplant, moderiert und durchgeführt wurde, waren sich alle einig: Mit viel Spaß und auch gelegentlichem Frust war es gelungen, die eigene bequeme „Komfortzone“ zu verlassen und das manchmal unbequem Neue, Andere und Verrückte zu wagen.

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Text und Fotos: Jörg Rustmeier

Abenteuer Ausland- Vom sonnigen Spanien, bis hin zum verschneiten Finnland

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Foto: Inge Kasper

Finanziert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union hatten die Schüler/-innen der Käthe- Kollwitz- Schule auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit an einem Auslandspraktikum teilzunehmen. 20 Studierende ergriffen die Chance und machten während der 6-7 Wochen tolle Erfahrungen in ihren ausgewählten Einrichtungen.

Trinationales Seminar (Hessen – Wisconsin – Nordirland) 2018

Eine Woche lang fast nur Englisch sprechen – und das ohne Kofferpacken …

Trinationales Seminar 2018… diese Möglichkeit haben Hotelfachschüler*innen und Auszubildende an der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg regelmäßig beim Trinationalen Seminar, denn alle drei Jahre ist die Schule Gastgeberin. Im letzten Jahr fand das Seminar in Wisconsin statt und Nordirland ist im Jahre 2019 wieder an der Reihe.

Vom 9. – 14. April 2018 hieß es also für die insgesamt 28 Studierenden und Auszubildenden aus Wisconsin, Nordirland und Marburg und ihre Lehrkräfte wieder einmal, Dinge gemeinsam zu erarbeiten, zu erkunden, zu erleben und selbstverständlich auch zu feiern, Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen, und damit einen Beitrag zu mehr Völkerverständigung zu leisten.

Joachim Herz Stiftung unterstützt Trinationales Seminar

WCTC FeuerwehrWir sind sehr glücklich, dass die Joachim Herz Stiftung mit Sitz in Hamburg unser Trinationales Seminar Wisconsin – Hessen – Nordirland unterstützt.
Die Joachim Herz Stiftung hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Persönlichkeitsbildung junger Menschen zu stärken und „Begabung, Exzellenz und Internationalität zu stärken. Junge Menschen sollen ihre Talente ohne Einschränkungen entwickeln können. Begabungen, Interessen und Leistung sollen den Lebensweg bestimmen statt Herkunft oder Status.“