Bericht Erasmus-Fortbildung Sprachenlehrgang Portsmouth und London vom 23.09. – 30.09.2019

(von Kerstin Kiele und Gesa Hanke)
 In London
Am 22.09.2019 starteten wir mit dem Auto (!!!) nach Großbritannien, superglücklich, dass die Briten sich noch nicht entschieden hatten, aus der EU auszutreten. Nur 12 Stunden später erreichten wir unsere Familien, in denen wir in der kommenden Woche untergebracht waren. Cosy rooms, breakfast, dinner, nice talks – about Brexit among other topics, even though, people couldn’t really be bothered to talk about Brexit anymore, really – a very good start anyway!!!

Portsmouth als location ist wunderbar. Als Ort überschaubar und trotzdem hat es alles geboten, was man sich wünschen konnte (Meer, Strand, Fish&Chip shops, pubs and historical sights). Die Locals waren sehr hilfsbereit, zuvorkommend, kommunikativ, offen, sodass wir am ersten Tag sofort unseren Weg zur Sprachenschule gefunden haben. Uns hat es sehr beeindruckt, wie freundlich man uns als Deutsche aufgenommen hat.
Nach Einteilung in unsere Sprachniveaus begann unser Kurs mit der übersichtlichen Zahl von 3 students am Montag um 11 Uhr. Die Arbeitsatmosphäre im Kurs war ein Traum – wünschen wir uns so auch im Alltag in unserer Schule. Unsere Lehrerinnen waren sehr kompetent und haben uns, auch nach anfänglichen Zweifeln auf Lehrerseite, trotzdem noch was beibringen können.
Besonders im intercultural Bereich konnten wir Erfahrungen hinzugewinnen, sei es im Austausch mit unserem Mitschüler aus Taiwan oder während der Mittagspause im Wetherspoon Pub beim Schauen der Rugby Weltmeisterschaft in Japan.
 
An der KüsteMuseumsbesuchThe London Eye

Portsmouth ist ruhig und beschaulich und ländlich (Kerstin konnte beim Joggen Füchse in der Nähe der Stadt am Meer beobachten) und unbedingt geeignet, um Englisch zu sprechen und somit schnell zu lernen.
Im Gegensatz dazu ist London wuselig, voll, laut bis spät in die Nacht und einfach amazing. Bei unserer Ankunft am Freitag Nachmittag erlebten wir auch hier wieder unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen, sodass wir auch in London unseren Weg zum Hotel, direkt an der Themse, in der Nähe des Parliament Square schnell gefunden haben. Die U-Bahn von London Bridge bis Waterloo war am Freitag um 17 Uhr proppevoll. Was auffiel, war, dass sich die Menschen vor den U-Bahneingängen nicht in geordneten Schlangen anstellten, um in die U-Bahn einzusteigen. Das proper British queuing schien es in London nicht zu geben. Egal, wir haben auf die nächste U-Bahn gewartet und waren irgendwann am Hotel. Es lagen 2 volle Tage Erlebnis London vor uns und dies hat uns tatsächlich mehr geschlaucht als 5 Tage intensives Sprachtraining. Wir haben versucht alles mitzunehmen, was London ausmacht – vor allem die Lebensart: Portobello Road Market und Camden Lock Market vorneweg. Aber auch Covent Garden, Leicester Square, Piccadilly Circus, Regent Street, Carnaby Street sind unbedingt einen Spaziergang wert – wenn es nicht zu doll regnet. Wenn es zu doll regnet, sollte man sich unbedingt für seine Einkäufe wasserfeste Taschen geben lassen, weil es sonst passieren kann, dass die neu erworbenen Schätze die Treppe zur schnell angesteuerten U-Bahn herunterpurzeln.
Natürlich geht die Zeit viel zu schnell rum und man hat natürlich nicht wirklich was gesehen, aber einen Eindruck hat man auf jeden Fall bekommen – und man möchte wieder kommen.
U-Bahn in LondonAm Montag mussten wir schließlich das Königreich wieder verlassen. In der U-Bahn morgens um 8 Uhr, nun von Waterloo nach London Bridge, fiel auf, dass es das proper British queuing doch auch in London gibt. Wahrscheinlich handelte es sich am Freitag in erster Linie um Touristen, die das Queuing einfach noch nicht verinnerlicht hatten...
Es lagen wieder 12 Stunden Fahrt vor uns – genug Zeit, um diese beeindruckende Woche ausführlich Revue passieren zu lassen.